Die technische Prüfung bei „Das große Backen“ hat es ja bekanntlich in sich. Wenn es dann noch ans Frittieren geht, glühen nicht nur die Kochtöpfe der Kandidaten. Denn nicht weniger als drei perfekte Berliner – diesmal als Hotdog-Berliner a la Christian Hümbs mit Wurst(-Füllung) aus Creme und leckeren Fruchtsoßen statt Senf und Ketchup – gilt es zu präsentieren. Keine leichte Aufgabe.
Experten-Tipps für Berliner aus „Das große Backen“
Klar, dass die Profis da einige Tipps parat haben: „Eine gleichmäßige Temperatur beim Frittieren ist super wichtig“, erklärt „Das große Backen“-Juror Christian Hümbs, dem der weiße Rand in der Mitte der Berliner extrem wichtig ist. Wie man den hinbekommen? In dem das heiße Öl eben nur oben und unten den Berliner bräunt, in der Mitte bleibt ein Streifen, der im besten Fall vom Öl auch beim Wenden nicht groß benetzt wird.
„Wir arbeiten mit 180 Grad heißem Öl, da muss man vorsichtig sein“, warnt Betty. Und hat auch noch einen Tipp: „Das Problem ist, dass Fettgebäcke plötzlich sehr stark bräunen. Erst denkt man: das braucht noch. Dann ist es plötzlich zu dunkel.“ Man sollte seine Berliner also nicht aus dem Auge lassen.
Wie in „Das große Backen“: Zutaten für die Berliner
Sie brauchen: 500 Gramm Mehl, 75 Gramm Zucker, 1 Päckchen Trockenhefe, 250 Milliliter lauwarme Milch, 60 Gramm weiche Butter, 2 Eigelb, 1 Prise Salz, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 200 Gramm Konfitüre (z.B. Erdbeere, Aprikose oder Pflaume), Puderzucker zum Bestäuben, Frittieröl zum Ausbacken

So werden die Berliner gemacht – wie in „Das große Backen“
So geht’s: In einer kleinen Schüssel die Trockenhefe in der lauwarmen Milch auflösen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, bis sie schäumt.
In einer großen Schüssel das Mehl, Zucker und eine Prise Salz vermengen. Den Vanilleextrakt hinzufügen. Die weiche Butter und die Eigelbe zum Mehl geben.
Die Hefemilch hinzufügen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Dies kann etwa 10-15 Minuten dauern. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und etwa 2 Zentimeter dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ca. 8-10 cm Durchmesser) Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die übrigen Teigreste erneut ausrollen und weitere Kreise ausstechen. Die ausgestochenen Teigstücke mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und etwa 30 Minuten ruhen lassen, damit sie erneut aufgehen.
In einem großen Topf oder einer Fritteuse ausreichend Frittieröl erhitzen (ca. 180 Grad). Die Berliner vorsichtig in das heiße Öl geben und auf jeder Seite etwa 2-3 Minuten goldbraun frittieren, bis sie aufgehen und eine schöne Farbe haben. Die Berliner mit einem Schaumlöffel aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Öl zu entfernen.




