Fakten zum Topspiel

Hertha BSC und St. Pauli versprechen 60.000 Fans ein Torfestival

Das Topspiel wird zum Fußballfest. Lesen Sie hier vorab alle Fakten zum Spiel. 

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Auf die Unterstützung der Fans kann sich Hertha BSC verlassen: Gegen St. Pauli kommen mehr als 60.000 Zuschauer.
Auf die Unterstützung der Fans kann sich Hertha BSC verlassen: Gegen St. Pauli kommen mehr als 60.000 Zuschauer.Beautiful Sports/imago

Flutlicht, gute Stimmung und mächtig viele Tore scheinen programmiert, wenn am Sonnabend um 20.30 Uhr der Ball zwischen Hertha BSC und dem FC St. Pauli rollt. Klar ist: Der Rahmen des Topspiels der Zweiten Liga passt, mehr als 60.000 Zuschauern werden im Olympiastadion erwartet. Lesen Sie hier vorab alle Fakten zum Spiel.

Die Fakten zum Spiel: Hertha BSC befindet sich nach zwei Siegen in Folge in der 2. Fußball-Bundesliga im Aufwind. Mit einem Erfolg im Heimspiel über den FC St. Pauli am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky) könnte die Mannschaft von Trainer Pal Dardai in die Nähe der Aufstiegsregion kommen. Die bisher noch unbezwungenen Tabellenzweiten aus der Hansestadt haben nach sieben Spieltagen 13 Zähler auf dem Konto, Hertha hat neun Punkte.

Lange her: Drei Siege in der Liga gelangen Hertha vor fast genau vier Jahren. In der Saison 2019/2020 konnten die Berliner in der Bundesliga vom 5. bis zum 7. Spieltag Erfolge gegen den SC Paderborn (2:1), beim 1. FC Köln (4:0) sowie gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) feiern. Die daran anschließende sieglose Serie von fünf Partien – davon vier Niederlagen – kostete dem damaligen Dardai-Nachfolger Ante Covic den Job. Es übernahm Jürgen Klinsmann.

Hertha BSC mit positiver Bilanz gegen St. Pauli

Positive Bilanz: 14 Mal trafen Hertha und St. Pauli in der zweiten Liga aufeinander. Siebenmal gingen die Berliner als Sieger vom Feld, zweimal der Kiez-Club, fünf Remis kommen hinzu. Im Oberhaus gab es sechs Duelle. Hertha siegte dabei einmal, Pauli war zweimal erfolgreich. In den 2000er-Jahren konnte Pauli nur einmal gegen Hertha gewinnen: Am 20. Dezember 2005 zogen die Hamburger durch einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung in das Viertelfinale des DFB-Pokals ein.

Einzelfall: Mit Sascha Burchert gibt es nur einen Profi, der sowohl für Hertha als auch für St. Pauli spielte. Der 33-jährige Berliner ist der aktuell älteste Spieler von St. Pauli, wird die Partie aber mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Bank aus beobachten.

Hertha BSC gegen FC St. Pauli versprechen viele Tore

Starke Unterstützung: Über 12.000 Fans reisen nach Berlin, um St. Pauli zu unterstützen. Sie stehen dann rund 42.000, den Herthanern gewogenen, Anhängern gegenüber. Für Dardai ist diese Unterstützung sehr wichtig, der Trainer hofft auf einen „Extra-Kick“ für seine Mannschaft.

Torgarantie: Beide Clubs zeigen sich in Torlaune. Hertha bejubelte gegen Eintracht Braunschweig (3:0) und bei Holstein Kiel (3:2) sechs Treffer und zeigte sich zuvor bei der 4:6-Niederlage in Magdeburg ebenfalls treffsicher. Pauli traf in den letzten beiden Spielen sogar achtmal. Einem 5:1 über Kiel folgte ein 3:1 gegen Schalke 04.