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Endlich leuchtet Berlin wieder! „Festvial of Lights“ startet bald

Es ist jedes Jahr ein Highlight – nicht nur für Touris, sondern auch für Berliner: Das „Festival of Lights“ lässt die Stadt demnächst wieder strahlen.

Author - Sharone Treskow
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So spektakulär sah der Berliner Dom bei einem früheren „Festival of Lights“ aus.
So spektakulär sah der Berliner Dom bei einem früheren „Festival of Lights“ aus.Miguel Villagran/picture-alliance/ dpa

Wer sich das nicht anschaut, verpasst was! Das „Festival of Lights“ in Berlin ist jedes Mal spektakulär. Und bis zum nächsten Mal müssen wir uns auch nicht mehr lange gedulden …

„Festival of Lights“ startet im Oktober

Am 6. Oktober ist es wieder so weit: Berlin wirft sich so richtig schön in Schale! Beim „Festival of Lights“ werden an zehn aufeinanderfolgenden Abenden die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt angestrahlt – bis zum 15. Oktober. Zum Veranstaltungsauftakt sollen um 20 Uhr alle Wahrzeichen, die Teil des Lichtspektakels sind, erleuchtet werden. Insgesamt können Berliner und Besucher sich laut Veranstalter an 42 Schauplätzen in der ganzen Stadt über 85 Lichtkunstwerke und Shows ansehen. Das Schöne: Der Spaß ist kostenlos!

Mit dabei sind natürlich der Fernsehturm, das Brandenburger Tor, die Oberbaumbrücke, der Berliner Dom und viele weitere Sehenswürdigkeiten wie etliche Museen auf der Museumsinsel in Mitte. Wenn die vergangenen Jahre ein Indikator sind, wird es bunt: Mit Strahlern werden kunstvolle Motive auf die Bauten projiziert – gerne auch eindrucksvolle Bewegtbilder. Die Shows werden immer von Künstlern mitgestaltet.

Der Potsdamer Platz bei einem früheren „Festival of Lights“
Der Potsdamer Platz bei einem früheren „Festival of Lights“Markus Wächter/Berliner Zeitung

So schaut man sich das Lichtspektakel am besten an

Wer sich das „Festival of Lights“ anschauen will, tut das im Idealfall zu Fuß! Wenn das Wetter mitspielt, ist es ein wunderbarer Spaziergang durch die Stadt – beispielsweise vom Alexanderplatz über die Museumsinsel, mit einem Abstecher ins Nikolaiviertel. Auch der Potsdamer Platz lohnt sich, hier werden einige Gebäude angestrahlt.

Wer besonders viele Lichtkunstwerke mitnehmen will, sollte sich in Bus und Bahn setzen. Hierfür eignet sich beispielsweise die Buslinie 100 hervorragend, die etliche Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Zoologischen Garten bis zum Alexanderplatz abklappert.

Theoretisch kann man sich auch selbst ins Auto setzen und die beleuchteten Sehenswürdigkeiten von der Straße aus ansehen, aber hier ist Vorsicht geboten: Der Fahrer sollte sich trotzdem immer auf den Verkehr konzentrieren und auch nicht allzu langsam fahren – sonst verstopfen die Straßen rund um das Festival. Außerdem kann man sich auf die Art nicht wirklich Zeit für die hübschen Kunstwerke nehmen.

Das Schloss Charlottenburg beim „Festival of Lights“ 2021
Das Schloss Charlottenburg beim „Festival of Lights“ 2021Markus Wächter/Berliner Zeitung

Motto „Colours of Life“

In diesem Jahr lautet das Motto „Colours of Life“. „Wir wollen mit Lichtkunst zeigen, wie facettenreich und schön das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft ist. Wie wir alle mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung gewinnen können“, erklärt der Veranstalter. „Und wie aus ganz unterschiedlichen Arten der Lebensgestaltung eine kreative Vielfalt entsteht, die immer wieder Neues und Spannendes hervorbringt. Nicht nur in Berlin.“

Auch Diversität soll 2023 ein Kernthema des „Festival of Lights“ sein! „Mit unserem Motto möchten wir nicht nur auf verschiedene Kunstformen und Variationen der Lichtkunst aufmerksam machen, sondern legen besonderen Fokus auf Werte, wie Einzigartigkeit, Würde, Respekt und Akzeptanz.“ Weiter betonen die Veranstalter: „Denn nur so können wir zusammen in einer vielfältigen Gesellschaft leben. Unterschiede machen unser aller Leben bunter – und besser.“