Die goldene Jahreszeit ist endlich da! Zeit für ein paar schöne Herbstspaziergänge. Hier kommt eine Übersicht mit Ideen, wo man in Berlin die frische Luft und die sich färbenden Baumkronen bestaunen kann – und vielleicht ja auch ein paar Pilze sammeln?
Düppeler Forst

Er lädt zu einem idyllischen Spaziergang ein: Der Düppeler Forst liegt im Südwesten Berlins und verfügt über ein 1300 Hektar Naherholungsgebiet. Der Vier-Seen-Wanderweg vom Griebnitz-Kanal über Stölpchensee und Griebnitzsee hin zum Wannsee bietet sich wunderbar für einen traumhaften Herbstspaziergang an.
Als Highlight versteckt sich innerhalb des Forstes die Pfaueninsel. Außerdem finden Spaziergänger hier den Schäferberg, Berlins zweitgrößte Erhebung nach den Müggelbergen. Lust bekommen? Am besten startet man seine Wanderung vom S-Bahnhof Wannsee (S1, S7 oder Busse 114, 118, 218, 316, 318).
Ehrenpfortenberg Reinickendorf

Wie wäre es mit einem Spaziergang zum Ehrenpfortenberg? Keine Sorge, ihn zu erklimmen, ist nicht sonderlich anstrengend: Er misst gerade einmal 69 Meter – und ist trotzdem die höchste natürliche Erhebung Reinickendorfs. Zwar ist das Gipfelkreuz auf der Spitze inzwischen leider entfernt worden, aber für die Aussicht lohnt sich der kleine Marsch trotzdem.
Außerdem ist der Weg durch Berlins Wälder sehr hübsch und führt an der Revierförsterei Hermsdorf vorbei: Hier gibt es allerlei Rot-, Dam- und Schwarzwild zu bestaunen. Am Besten startet man den Spaziergang vom S-Bahnhof Hermsdorf (S1).
Grunewald in Charlottenburg

Ein absoluter Klassiker in Berlin ist natürlich der Grunewald! Das 3000 Hektar große Waldgebiet wird von einer Gruppe von Seen durchzogen. Absolutes Highlight ist hier der Grunewaldturm. Startet man zu Fuß am S-Bahnhof Grunewald (S7 oder Busse M19, 186, 349) läuft man eine gute Stunde durch einen schönen Mischwald zum Karlsberg – mit gut 78 Metern Höhe ist der Hügel der zweithöchste im Grunewald. Auf ihm befindet sich auch der Grunewaldturm, er ist 55 Meter hoch und bietet nach den 202 Stufen einen traumhaften Ausblick.
Der Grunewald eignet sich übrigens auch prima für Hundehalter! Denn hier befindet sich das größte zusammenhängende Auslaufgebiet Berlins. Die Vierbeiner können sogar baden gehen, wenn sie wollen.
Bucher Forst

Es ist ein wirklich zauberhafter Wald! Der Bucher Forst erstreckt sich vom Bezirk Pankow bis nach Brandenburg in den Landkreis Barnim. 250 von den gut 1000 Hektar des Forstes sind Hochwald – es gibt hier bis zu 150 Jahre alte Eichen, Buchen und Erlen. Außerdem punktet der Bucher Forst mit Feuchtwiesen und hübschen Karpfenteichen.
Das Highlight sind aber definitiv die Skulpturen! Im Rahmen des Bildhauersymposiums „Steine ohne Grenzen“ entstanden seit der Jahrtausendwende 120 Skulpturen in der Region Buch und Barnim … Einige davon entdeckt man in den Rieselfeldern des Bucher Forsts. Die Figürchen wirken fast schon wie im Märchen. Wer jetzt Lust auf einen magischen Spaziergang bekommen hat, startet am besten am S-Bahnhof Buch (S2 oder Busse 150, 158, 259, 353, 893).
Kuhlake im Spandauer Forst

Der Spaziergang entlang der Kuhlake im Spandauer Forst zählt schon zu den waschechten Geheimtipps in Berlin! Der Spandauer Forst zählt zu den wohl eindrucksvollsten Mischwäldern Berlins – der ganze Wald ist ein Natur- und Vogelschutzgebiet. Das Gebiet ist etwas für alle Fans von wilder Natur.
Das Besondere: Im Dickicht des Wildgeheges kann man vielleicht ein Reh, Mufflon oder Wildschwein entdecken! Hier gibt es auch einige Wildvogelarten zu beobachten. Am besten man startet seinen Spaziergang an der Bushaltestelle Johannesstift (M45). Hier entspringt die Kuhlake, an dem Gewässer kann man wunderbar entlang wandern.





