Böen von bis zu 110 km/h

Schwere Gewitter betreffen den ganzen Osten: Hagel, Starkregen und orkanartige Böen

Nach der Hitze ziehen kräftige Gewitter über Berlin und Brandenburg. Im Norden Brandenburgs sind Böen bis 110 km/h möglich. Auch der Osten ist betroffen.

Author - Mariella Mandurino
Teilen
Im Osten wird es ab Donnerstagnachmittag ungemütlich.
Im Osten wird es ab Donnerstagnachmittag ungemütlich.KI-generiert

Nach der 36-Grad-Gluthitze folgt der Wetter-Schock: Auf Berlin und Brandenburg rollt am Donnerstagabend eine heftige Unwetterfront zu. Meteorologen warnen vor Gewittern, Starkregen, Hagel und teils orkanartigen Böen. Besonders im Norden Brandenburgs kann es ungemütlich werden.

Gewitter in Berlin und Brandenburg: Böen bis zu 110 km/h

Bis zum Nachmittag bleibt es in Berlin und Brandenburg noch heiß. Doch am Abend ziehen von Westen erste Schauer und Gewitter auf. Mit ihnen dreht der Wind schlagartig von Südost auf West und frischt kräftig auf. In Berlin und weiten Teilen Brandenburgs sind Böen zwischen 70 und 85 km/h wahrscheinlich. Im Norden Brandenburgs können vereinzelt sogar 90 bis 110 km/h erreicht werden.

Berlin muss sich auf Starkregen und Gewitter einstellen.
Berlin muss sich auf Starkregen und Gewitter einstellen.Jörg Carstensen

Dazu kann es örtlich zu Starkregen mit rund 15 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel kommen. Im Osten und Südosten Brandenburgs setzt die Gewitterlage voraussichtlich erst später am Abend ein und fällt nach derzeitigem Stand etwas schwächer aus.

Auch der Osten Deutschlands muss sich auf Unwetter einstellen

Nicht nur Berlin und Brandenburg sind betroffen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern ziehen ab dem späten Donnerstagnachmittag kräftige Gewitter durch. Dort sind verbreitet Böen zwischen 75 und 100 km/h möglich, vereinzelt sogar Spitzen von bis zu 120 km/h. Dazu kommen Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter und Hagel.

Auch Sachsen-Anhalt muss sich auf eine heftige Gewitterlage einstellen. Dort erwarten Meteorologen am späten Nachmittag und Abend Böen zwischen 75 und 100 km/h, örtlich sogar bis 120 km/h. Starkregen und Hagel sind ebenfalls möglich.

In Sachsen ziehen die Gewitter am Donnerstagabend von Westen nach Osten. Dabei werden Böen zwischen 70 und 85 km/h erwartet, im Norden und Westen des Bundeslandes sind vereinzelt bis zu 90 km/h möglich.

Auch Thüringen bleibt nicht verschont. Dort rechnen Meteorologen am Donnerstagabend mit Gewittern, Starkregen und Hagel. Die Böen können 70 bis 85 km/h erreichen, vereinzelt sind sogar 90 bis 110 km/h möglich.

Keine Entwarnung am Abend: Das sagt das Regenradar

Auch im Laufe des Tages gibt es vom Deutschen Wetterdienst keine Entwarnung. Am Abend ist weiter die Rede von Tiefausläufern, die in den kommenden Stunden für Sturm und teils schwere Gewitter sorgen sollen. Die Prognosen für Berlin und Brandenburg gehen von Donnerstagabend aus – und auch das Regenradar zeigt auf dem Wetterfilm für die Nacht ein riesiges Regengebiet, das zwischen 23 Uhr und 2 Uhr in der Nacht über die Hauptstadtregion hinwegrollen soll.

Die Wolken werden am Donnerstag dicht aufziehen.
Die Wolken werden am Donnerstag dicht aufziehen.Patrick Pleul/dpa

Hier sind noch immer heftige Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 85 Kilometer pro Stunde möglich, in Brandenburg sogar bis zu 110 Kilometer pro Stunde. auch für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bleiben die Warnungen weiter erhalten. Besonders heftig dürfte es laut aktuellem Stand der Meldungen auch in Mecklenburg-Vorpommern werden. Hier werden vereinzelt orkanartige Böen bis Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 Kilometer pro Stunde angekündigt! „Bei Gewittern zudem lokal Starkregen zwischen 15 und 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel“,so der DWD.

Am Freitag droht im Osten die nächste Schauer-Runde

Nach einer kurzen Beruhigung droht bereits am Freitagnachmittag die nächste Runde. Dann können in Berlin, Brandenburg und weiten Teilen Ostdeutschlands erneut kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen entstehen. Zusätzlich bleibt die Waldbrandgefahr wegen der anhaltenden Trockenheit und der niedrigen Luftfeuchtigkeit erhöht.

Wie bereiten Sie sich auf die angekündigten Gewitter vor? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com