Da ist der „Bares für Rares“-Expertentisch heute aber mal gut gedeckt und verspricht viel Arbeit für den Kunst-Profi Colmar Schulte-Goltz. Gleich 21 Figuren bevölkern sein Reich und das von Moderator Horst Lichter. Verursacherin des Gewimmels ist Erika aus dem Aichtal, die ihre Sammlung von Parfümflakons in der ZDF-Trödelshow zu Geld machen möchte.
Und das dürfte kein Problem werden. Denn es handelt sich um ziemlich exklusive Ware, die zwischen 1993 und 2003 von einer Firma vertrieben wurde, welche sich auf Luxusmarken spezialisiert hatte. Und dazu zieren miniaturisierte Werke bedeutender Künstler die Parfümfläschchen. Hat garantiert nicht jeder auf dem Frisiertisch zu stehen.

„Bares für Rares“-Experte halbiert den Wunschpreis
Zweck des Ganzen laut Colmar: große Kunst von 13 Künstlern in kleiner Ausführung nach Hause zu holen. Zum Teil sind die Figuren wirklich aus Bronze, was die Händler einigermaßen begeistern dürfte. Gut erhalten sind die Sammlerstücke noch dazu. Und so möchte die Verkäuferin Erika auch sportliche 3000 Euro für ihre Sammlung mit nach Hause nehmen. Da geht der Experte dann doch ein wenig vom Gas. Er sagt, so viel Geld würde eventuell nur für komplette Serien gezahlt, und schätzt die vor ihm stehenden Fläschchen auf 1600 Euro. Wunschpreis fast halbiert, dennoch ist Erika überhaupt nicht geschockt, würde auch zu diesem Preis verkaufen.
Und dann soll mit den „Bares für Rares“-Händlern verhandelt werden. Was sich aber irgendwie erübrigt, denn die kleine duftende Kunstsammlung wird zum Selbstläufer. Wolfgang Pauritsch eröffnet mit 500 Euro und in kurzer Zeit werden daraus schon mal 1000 Euro. Die Händlerin Elke Velten hat es vierstellig werden lassen und so ist das Bietergefecht dann endgültig eröffnet – Erika schaut fröhlich zu, wie es über die Expertenschätzung geht. Am Ende ein Deal unter Damen. Elke Velten zahlt 1700 Euro für die kunstvoll gestalteten Hingucker.


