Das Wochenende steht bevor – und da wird es wieder viele Menschen in die Erlebnisdörfer des Erdbeer-Giganten Karls ziehen. Ein schöner Tag zwischen Hofladen, Fahrgeschäften und allerlei Spaß für große und kleine Besucher – perfekt im Sommer! Doch wer sich aktuell auf der Website von Karls informieren will, wird von einer Warnmeldung überrascht. Was plötzlich auf dem Bildschirm erscheint, sieht aus wie ein Verbot in den Familienparks. Doch was hat es damit auf sich? Der Chef von Karls hat sich jetzt dazu geäußert – und benennt ein Problem der Park-Betreiber.
Karls Erlebnisdorf ist für viele ein tolles Ausflugsziel
Für viele Menschen sind die Erlebnisdörfer von Karls ein tolles Ausflugsziel. Ein toller Ort, an dem man mit der Familie gut und gern einen ganzen Tag verbringen kann. Doch wer auf die Website der Erdbeerhöfe geht, wird von einer Warnmeldung überrascht: Bevor man die Erlebnisdörfer bestaunen kann, um seinen Besuch zu planen, wird ein Verbotsschild angezeigt. Darauf: ein Picknickkorb, aus dem verschiedene Lebensmittel ragen – durchgestrichen.
Darüber steht: „Mitgebrachte Snacks? Nur für Ameisen erlaubt.“ Und darunter verkündet ein Textstück: „Wir bitten euch herzlich: Lasst Essen und Trinken zu Hause. Unsere Erdbeer-Köche, Waffel-Bäcker und Limo-Zauberer freuen sich auf euch!“

Darf man jetzt kein eigenes Essen mehr mitbringen, wenn man die Erlebnisdörfer des Erdbeer-Imperiums Karls besucht? In einem Interview meldete sich jetzt der Chef persönlich zu der Warnmeldung zu Wort, die sicherlich viele Besucher verunsichert hat.
„Verbote sind bei Karls eigentlich verboten“, sagte Robert Dahl von Karls gegenüber dem Nachrichtenportal Ruhr24. Natürlich ist es auch weiterhin gestattet, dass etwa Familien für die Kinder kleine Snacks einpacken – oder dass Menschen, die unter Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten leiden, eigene Lebensmittel im Gepäck haben. Den Park-Betreibern geht es aber um etwas ganz anderes: ein faires Verhalten gegenüber den Freizeitangeboten von Karls.

Eintritt in die Parks von Karls ist kostenlos
Denn: Der Eintritt in die Parks ist kostenlos – und auch viele Attraktionen können kostenlos genutzt werden. „Wir wünschen uns im Gegenzug ein kleines bisschen Fairness“, sagt Dahl. Das bedeutet: Man möchte natürlich mit der Gastronomie Geld verdienen, um den Betrieb der Parks zu ermöglichen. Wer also einen Tag im Erlebnisdorf verbringt, kann sich gern auch Pommes oder eine Waffel kaufen.
Wir wünschen uns im Gegenzug ein kleines bisschen Fairness.
Wer den Warnhinweis weggeklickt hat, sieht übrigens auch die gastronomischen Angebote, die es in den Parks gibt. Gegessen werden kann unter anderem bei Friedas Hof-Küche, beim Tregger-Grill, im Burger-Zirkus oder im Mecklenburger-Restaurant. Dazu kommen einige weitere Restaurants und Stände, an denen für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wird. Die Auswahl ist groß.




