Zum Debüt von Trainer Dirk Kunert (55) 3:0 gegen Babelsberg, das zweite Regionalliga-Spiel in Folge zu null. Läuft bei Dynamo! So soll es auch am Sonnabend (14.05 Uhr) in Leipzig sein. Die Vorzeichen stehen gut, der BFC hat richtig Bock auf Lok.
Besser als beim 3:0 gegen Babelsberg hätte sich Kunert seine Premiere in Hohenschönhausen kaum ausmalen können. Am Ende skandierten die Fans sogar: „Wir wollen den Trainer sehen.“ Kunert: „Ich habe das anfangs gar nicht mitbekommen, weil ich in einem Interview war. Klar freut einen das. Uns ist allen ein großer Stein vom Herzen gefallen, dass das nach den schwierigen Tagen zuvor so gut geklappt hat.“
Dirk Kunert: „Da kommt ein Brocken auf uns zu“
Aber das hat die Latte auch gleich hochgelegt. Doch auch wenn Lok nach zuletzt drei Niederlagen in Serie angeschlagen ist, lässt sich Kunert davon nicht blenden: „Lok ist eine gute Mannschaft, zu Hause immer unangenehm. Da kommt ein Brocken auf uns zu.“
Einer, den der BFC aus dem Weg räumen will. Läuft alles optimal, ist sogar die Tabellenspitze drin. Zumindest vorübergehend. Kunert: „Das ist schön, aber noch nicht so wichtig. Wir müssen unsere Sachen durchsetzen und dürfen nur auf uns schauen.“

Apropos schauen: Das ist republikweit möglich, der MDR überträgt das Spiel ab 14 Uhr live. Trotzdem wollen sich 400 bis 500 BFC-Fans auf den Weg nach Leipzig machen. TV ist gut, Stadion ist besser. Zumal ja gerade auch eine gewissen Euphorie um Dynamo herrscht.
Im Sportforum gibt es „Public Viewing“
Für die, die nicht mit in die Messestadt können, aber trotzdem in Gemeinschaft gucken wollen, läuft die Partie im BFC-Vereinsheim im Sportforum auf Großleinwand. Aber egal wo: Erstmals gibt es am Samstag die neuen weinroten Trikots zu bestaunen. Und dass der BFC Premiere kann, hat er ja gerade bei Kunert gezeigt …


