Am Sonnabend erklimmt der BFC Dynamo in der Regionalliga Nordost die nächsthöhere Stufe. Das Topspiel bei Lok Leipzig flimmert live im TV. Somit sehen nicht nur die Zuschauern im Stadion, was die Weinrot-Weißen unter Neu-Trainer Dirk Kunert drauf haben.
Mit dem 3:0 über Babelsberg legte der Coach zum Einstand mit seinen Dynamos die Messlatte ordentlich hoch. Im Duell zweier Teams aus dem oberen Drittel suggeriert das Ergebnis eine gewisse Deutlichkeit und Stärke. Da setzt Kunert sofort die Grätsche an. „Natürlich gab es im Spiel auch Abläufe und Dinge, die nicht so gut geklappt haben“, sagt der Trainer und servierte diese den Spielern in der Videoschulung.
Trainingsleistung, Form und Bauchgefühl entscheiden beim BFC, wer spielt
Auf den Anschauungsunterricht folgte wie immer die Praxis und da fühlt sich Kunert ganz im Trainerelement. „Das Schöne für mich ist doch hier bei Dynamo, dass es keine elf Stammspieler gibt. Vor jedem Spiel entscheiden Trainingsleistung, Form und auch das Bauchgefühl, wer beginnt.“
Gegen Babelsberg rückten mit Tugay Uzan, Tobias Stockinger und Patrick Sussek für Amar Suljic, Vasileios Dedidis und Julian Wießmeyer ins Team. „Alle haben ihren Bankplatz ganz normal weggesteckt“ erzählt Kunert über die Gefühlslage von Suljic, Dedidis und Wießmeyer und betont: „Das kann in Leipzig schon wieder ganz anders sein.“

