An apple a day...

Gesunder Apfel: Warum das Obst Ihre Gesundheit fördert

Äpfel sind gesund, helfen beim Abnehmen und können sogar Krankheiten vorbeugen. In diesem Artikel lesen Sie Wissenswertes über das Allround-Talent.

Teilen
Äpfel sind das beliebteste Obst der Deutschen. Foto: Verena Wolff/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
Äpfel sind das beliebteste Obst der Deutschen. Foto: Verena Wolff/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++dpa-tmn

Äpfel sind nicht nur gesund, sie sind auch das deutsche Star-Obst: Im Jahr 2021/22 aßen die Deutschen rund 22,4 Kilogramm Äpfel pro Kopf, was die Frucht auf einen unangefochtenen Platz eins hebt. Er überzeugt allerdings nicht nur durch seinen Geschmack, sondern auch durch seine Inhaltsstoffe. Was den Apfel so gesund macht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Warum ist ein Apfel gesund?

In Äpfeln stecken Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sind wichtig für verschiedene körperliche Prozesse und fördern beispielsweise das Immunsystem. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten kann das von Vorteil sein.

Die meisten Nährstoffe stecken übrigens in der Schale – schälen Sie den Apfel vor Verzehr also nicht, waschen Sie ihn aber gründlich.

Außerdem hat ein Apfel auf 100 Gramm nur rund 60 Kalorien, was ihn besonders für die Menschen eignet, die sich kalorienreduziert ernähren. Die enthaltenen Pektine sorgen zudem dafür, dass Sie länger satt bleiben.

Wie gesund ist ein Apfel?

Obst und Gemüse sind gesund, das ist allgemein bekannt. Wie gesund er aber eigentlich ist, wird gern unterschätzt. So konnte das Max Rubner-Institut beispielsweise feststellen, dass Äpfel dabei helfen, Genschäden an den weißen Blutkörperchen zu reduzieren. Das kann wiederum darauf hinweisen, dass Äpfel eine krebsvorbeugende Wirkung haben.

Äpfel enthalten auch Polyphenole, also Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden schützen. Das kann sogar dabei helfen, ein Diabetes-Typ-2-Risiko zu verringern. Polyphenole reagieren mit Sauerstoff und werden als Folge braun. Wenn Sie also einen Apfel anbeißen und dieser nach Stunden wenig braune Stellen hat, wissen Sie, dass wenig Polyphenole enthalten sind. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe – viele braune Stellen weisen auf viele Polyphenole hin. Besonders alte Apfelsorten enthalten viele Antioxidantien.

Die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe unterstützen den Körper bei der Verdauung, Reizübertragung, der Regulation des Blutdrucks sowie des Immunsystems und bei der Vorbeugung von Erkrankungen.

Apfelallergie: Diese Sorten können Sie essen

Bei der Apfelallergie handelt es sich um die häufigste Obstallergie in Deutschland. Anzeichen sind eine kribbelnde Zunge, ein Jucken im Hals und eine laufende Nase. Auch Hautausschlag, Atemprobleme und Schwellungen können auftreten.

Bei der Apfelallergie handelt es sich oftmals um eine Kreuzallergie, also eine Allergie, die aufgrund ihrer biologischen oder chemischen Ähnlichkeit zu einem anderen Allergen in Kombination mit einer weiteren Allergie auftaucht. In Bezug auf Äpfel heißt das, dass Menschen, die an einer Pollenallergie leiden, oftmals auch auf Äpfel reagieren.

Allergiker reagieren vor allem auf neue Apfelsorten wie Granny Smith, Braeburn oder Elstar. Alte Apfelsorten wie Alkmene, Jamba oder Boskop eignen sich wiederum gut für den Verzehr. Grund dafür sind die Polyphenole, die den Apfel verträglicher machen. Sie wurden in neueren Sorten herausgezüchtet, da sie bitter schmecken – durch ihr Fehlen wird der Apfel süßer.

Allerdings gibt es keine Garantie, dass ein Apfel besonders allergenarm ist. Die meisten Menschen, die eine Apfelallergie haben, vertragen aber gekochte oder verarbeitete Äpfel besser.

Fazit: Äpfel sind nicht nur lecker, sondern auch gesund

Egal ob als Apfelkuchen, Apfelsaft oder Apfelmus: Der Apfel ist das Star-Obst Deutschlands. Die meisten gesundheitlichen Vorteile ergeben sich allerdings beim rohen Verzehr, am besten mit Schale. Vor allem die alten Apfelsorten enthalten viele Polyphenole, die die Zellen schützen. 

Äpfel haben außerdem wenig Kalorien, sodass sie sich gut zum Abnehmen eignen. Sie halten lange satt und können Heißhunger reduzieren, da der Ballaststoffanteil dabei helfen kann, den Blutzuckerspiegel zu reduzieren.  ■