Der Start ist schon mal geglückt. Mit dem 4:1 (2:0, 1:1, 1:0.) in Augsburg fuhren die Eisbären nach dem 2:1 nach Penaltys gegen Vizemeister Ingolstadt und dem 3:2 in Düsseldorf im dritten DEL-Spiel der Saison 2023/24 den dritten Sieg ein. Nur die Kölner Haie sind mit drei Drei-Punkte-Erfolgen noch einen kleinen Tick besser. Mal sehen, wie es nach den Sonntagsspielen aussieht.
Mit drei Siegen startete der EHC zuletzt vor 15 Jahren in eine Spielzeit. Am Ende der Saison 2008/09 stand dann der vierte von inzwischen neun Meistertiteln (DEL-Rekord). Also schon mal fertig machen zum Jubeln ... Schön wär’s. Doch was die bisherige Ausbeute wirklich wert ist, wird sich am Sonntag ab 14 Uhr zeigen. Beim Erzrivalen in Mannheim wartet der erste echte Wahrsager.
Eisbären-Sieg in Augsburg nie in Gefahr
Klar, der Auftakt war okay. Spiel Nummer eins – da flattern immer ein wenig die Nerven, da weiß keiner, wo er wirklich steht, Ingolstadt hatte schon Partien in der Champions League in den Kufen. Und in Düsseldorf und Augsburg muss man auch erst mal gewinnen. Nur zieren diese beiden Teams momentan auch noch gänzlich punktlos das Tabellenende.
Deshalb freuen sich die Eisbären natürlich über ihre neun Zähler, wollen das aber auch nicht überbewerten. Auch wenn der Dreier bei den Panthern nach den Toren von Blaine Byron (1:0/5.), Tobi Eder (2:0/10.), Lean Bergmann (3:1/37.) und Ty Ronning (4:1/42.) und einer erneut überzeugenden Leistung von Goalie Jake Hildebrand darüber sehr souverän herausgespielt war.
Trainer Serge Aubin lobt Torwart Jake Hildebrand
Trainer Serge Aubin: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Aber Jake Hildebrand hat uns einige Male gerettet, zur Führung sind wir etwas glücklich gekommen. Ab dem Mitteldrittel haben wir dann gut gespielt, wenig zugelassen und die Partie kontrolliert.“


