Zach Boychuk gehört bei den Eisbären zu den alten Hasen. Mittlerweile das vierte Jahr steckt der Kanadier im Eisbärenfell. Der Center feierte bereits zwei Meistertitel in Berlin. Boychuk: „Das war natürlich großartig. Vorher war ich in meiner langen Laufbahn nur noch einmal mit dem SC Bern Meister in der Schweiz.“ Aber in der vergangenen Saison machte er auch eine verdammt ungemütliche Erfahrung nach dem Aus vor den Play-offs. Das will er in dieser Saison unbedingt verhindern.
„Ich wusste gar nicht mehr, dass wir Anfang März in Alberta noch so lange Winter haben. Ich verzog mich deshalb erst einmal nach Florida und Arizona, ehe ich im Juni mit Athletik-Training und dann auch auf dem Eis wieder in den Profi-Alltag eingestiegen bin“, erzählt Boychuk und setzt noch oben drauf: „Wir müssen in diesem Jahr Gas geben, denn mit 195 Tagen Pause war ich diesmal viel zu lange zu Hause.“
195 Tage Eishockey-Pause will Eisbär Zach Boychuk nie wieder haben
In zwei Wochen feiert Boychuk seinen 34. Geburtstag. „Bis dahin will ich in meiner Statistik ein paar Punkte für Tore und Vorlagen zu stehen haben“, verrät der Stürmer aus der Provinz Alberta seine Ziele. Bei Zach heißt es meist zack, zack, wenn er über das Eis jagt.
Boychuk ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt in der Puck-Szene. In der NHL, AHL und KHL ließ es Zach unter anderen bei Carolina Hurrikans (NHL), Sibir Nowosibirsk (KHL) und Charlotte Chackers (AHL) insgesamt 174mal klingeln. Dem SC Bern verhalf er durch acht Treffer mit zur Schweizer Meisterschaft. Zudem feierten die Eisbären-Fans den Kanadier bereits 54mal als Torschütze.
Was den Kanadier an Berlin fesselt? „Hier gibt es sehr gutes Sushi.“
Zach grinst, bei der Frage, was ihn bereits das vierte Jahr an Berlin fesselt: „In Berlin gibt es sehr gutes Sushi.“ Schnell schiebt der Torjäger noch nach: „Die Eisbären sind eine wunderbare Organisation, in der ich mich wohl fühle.“


