Immer nur Training hilft auf Dauer auch nicht weiter. Spiele müssen her. Am besten erfolgreiche. Insofern sind die Eisbären Berlin im Plan. Im ersten Test für die neue Saison gab es vor 2732 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser ein 5:1 (1:0, 4:1, 0:0) bei Kooperationspartner Lausitzer Füchse.
Trainer Serge Aubin war mit dem, was er zu sehen bekam, durchaus zufrieden: „Wir haben strukturiert gespielt und auf Details geachtet. Ich habe alle Spieler genau beobachtet.“ Auch die Fans guckten genau hin, vor allem auf die Aufstellung.
Die spannende Frage war: Wen lässt Aubin mit wem stürmen? Klar, es war der erste Test und normalerweise gilt beim Kanadier das Motto, dass jeder mit jedem zusammenspielen können muss. Aber ein Fingerzeig sind seine Angriffsformationen schon.
Die Magier der Eisbären zaubern wieder
Die erste Reihe ist keine Sensation: Marcel Noebels, Leo Pföderl und Rückkehrer Blaine Byron. Damit sind die drei Magier wieder vereint, die beim Meistertitel 2022 die DEL verzauberten. Dass sie es noch können, bewiesen sie beim 2:0 von Noebels (28.).
Auch die zweite Reihe deutete sich an. Freddie Tiffels verriet schon nach dem ersten öffentlichen Training Anfang des Monats im Welli, dass er viel gemeinsam mit Ty Ronning und Zach Boychuk übt. In diesem Trio sieht Aubin offenbar viel Potenzial. Beim 4:0 durch Boychuk (32.) harmonierte es schon mal prächtig.
Die dritte Reihe in Weißwasser: Yannick Veilleux, Tobi Eder, Michael Bartuli. Hört sich erst mal nicht total spektakulär an, war aber der Knüller. Alle drei trafen – Veilleux zum 1:0 (10.), Eder zum 3:0 (30.) und Bartuli zum Endstand (38.). Eder: „Unser Zusammenspiel hat gut funktioniert.“
Ex-NHL-Star Pat Cormier noch nicht mal dabei
Die vierte Reihe bildeten Maximilian Heim, Manuel Wiederer, Lean Bergmann. Toptalent, Vizeweltmeister, Nationalstürmer – wow! Und Ex-NHL-Star Pat Cormier war noch nicht mal dabei.


