Traurige Gewissheit um den vermissten Top-Manager aus Berlin. Am Freitagmorgen wurde in Köpenick eine männliche Leiche entdeckt und von der Berliner Feuerwehr aus dem Wasser gezogen. Es handelt sich um den nach einem Kajakausflug vermissten Geschäftsführer der Berliner Immobilien-Management Gesellschaft BIM, Sven Lemiss. Die Leiche des 57-Jährigen ist aus der Dahme in Berlin geborgen worden, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage sagte.
Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hatten Passanten kurz vor 8.00 Uhr gemeldet, dass sie dort einen Menschen im Wasser gesehen hätten. Feuerwehrleute bargen die leblose Person. „Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen“, sagte der Feuerwehrsprecher.
Nach Angaben der Polizeisprecherin ist eine Obduktion der Leiche geplant. „Bei erstem Augenschein ist nicht von einem Fremdverschulden auszugehen“, sagte die Sprecherin.
Nachdem am Dienstag ein herrenloses Kajak auf der Dahme trieb, hatten Polizei und Feuerwehr mit einem Großaufgebot nach dem Besitzer des Bootes gesucht, der nach einem Kajakausflug vermisst worden war.

Eine Unternehmenssprecherin hatte am Donnerstag bestätigt, dass das Boot von Sven Lemiss gefunden worden sei. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und wir sind den Rettungskräften für ihren Einsatz sehr dankbar“, teilte die BIM-Sprecherin mit. Zuvor hatte die Berliner Morgenpost berichtet.
Der 57-Jährige wurde laut Polizei zuletzt am Dienstagabend auf einer Steganlage an der Regattastraße in Grünau gesehen, als er in seinem Kajak ablegte. Später wurde sein leeres Boot gefunden. Wasserschutzpolizei und Feuerwehr suchten mit Booten nach dem Mann. Ein Polizei-Hubschrauber überflog das Gewässer. Laut B.Z. waren auch Feuerwehrtaucher an der Suche beteiligt.



