Was müssen das für schreckliche Stunden der Ungewissheit für die Angehörigen sein: Seit Dienstagabend wird in Köpenick ein Mann vermisst. Sein Kajak wurde leer auf der Dahme treibend gefunden. Doch ein Großeinsatz der Berliner Feuerwehr, die mit Hochdruck nach dem Vermissten sucht, bleibt bisher ohne Erfolg.
Was ist passiert? Köpenick ist bekannt für seine vielen Gewässer und beliebt bei Wassersportfans jeden Alters. Groß und Klein lassen ihre Boote hier zu Wasser – die einen, um für Meisterschaften im Segeln, Rudern oder Kanufahren zu trainieren, die anderen um einfach die Seele baumeln zu lassen. Doch diese Ausfahrt endete womöglich in einer Tragödie.
Angehörige identifizieren Kajak des Vermissten
Gegen 18.30 Uhr machte sich ein Mann von einem Wassersportverein an der Wendenschloßstraße auf, setzte sein Kajak ins Wasser, paddelte auf die Dahme. Ein letztes Lebenszeichen, bevor er spurlos verschwand.
Mehr als zwei Stunden später, gegen 20.50 Uhr alarmierten Zeugen vom Land aus plötzlich die Feuerwehr. Der Grund: Ein leeres Kajak trieb auf der Dahme. Eine groß angelegte Suche wurde nun gestartet. Ist hier ein Unglück geschehen?

Scheinbar schon! Denn gegen 21.50 Uhr trafen an der Einsatzstelle plötzlich Angehörige des Vermissten ein, identifizierten das Kajak eindeutig und brachen in Verzweiflung aus.
Suche nach Vermisstem in Köpenick abgebrochen
Die Suche wurde nun noch intensiver. Im Einsatz war unter anderem der Polizeihubschrauber „Pirol Berlin“, eine Drohne, ein Mehrzweckboot und Taucher der Berliner Feuerwehr. Natürlich war auch die Wasserschutzpolizei im Einsatz. Von dem Mann aber fehlte auch nach Stunden jede Spur.




