Die aktuellen Aussichten

Unglaubliches Wetter: Extreme Südwestdüse bringt Sommer zurück!

Auch wenn es am Wochenende endlich Herbst zu werden scheint: Der Sommer hat noch lange nicht fertig. Hier kommen die aktuellen Wetter-Aussichten.

Teilen
Das Wetter hält nicht viel von Herbst, sondern macht im Sommer-Modus weiter. Wetter-Experte Dominik Jung hat die Aussichten.
Das Wetter hält nicht viel von Herbst, sondern macht im Sommer-Modus weiter. Wetter-Experte Dominik Jung hat die Aussichten.YouTube/wetter.net

Der September 2023 wird deutlich zu warm, zu trocken und zu sonnig ausfallen. Statt Herbst gab es Sommer satt mit etlichen Hitzetagen. Und auch wenn es am Wochenende endlich Herbst zu werden scheint: Der Sommer hat noch lange nicht fertig. Hier kommen die aktuellen Wetter-Aussichten.

Der Montag und der Tag der Deutschen Einheit bringen den Hochsommer zurück. Bis auf 30 Grad könnte sich die Luft im Südwesten von Deutschland erwärmen. Der große Regen lässt auch Anfang Oktober auf sich warten.

Wetter-Experte: Sommer will nicht enden!

„Der wärmste September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen endet am Samstag. Sonntag startet der Oktober und auch der startet zumindest im Süden recht warm. Es deuten sich bereits die nächsten Warmlufteinschübe an“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Der Herbst scheint sich in diesem Jahr für den Sommer zu halten. Viel Sonnenschein, Trockenheit und extreme Wärme. Aktuell deutet sich bereits an, dass es auch nach dem Tag der Deutschen Einheit eher trocken weitergehen könnte. Viel Regen ist nicht in Sicht. Zum Wochenende um den 7. und 8. Oktober sind immer noch Höchstwerte um 25 Grad möglich, im Südwesten sogar bis zu 27 Grad. Dieser Sommer scheint kaum enden zu wollen.

Wetter wird auch im Winter zu warm

„Damit lag NOAA mal wieder mit seiner Jahreszeitenprognose recht gut. Es wurde ein deutlich zu warmer Herbst vorhersagt“, erklärt der Wetter-Experte. Und: „Der Winter 2023/24 soll übrigens auch sehr warm ausfallen. Um 1 bis 2 Grad könnte der Winter über dem neuen Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020 liegen. Damit wäre es einer der wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Schlechte Aussichten für Winterfreunde oder etwa den Wintersport.“

So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Freitag: 19 bis 30 Grad, vielfach freundlich, im Norden Wolken und etwas Regen.

Samstag: 18 bis 23 Grad, Mix aus Sonnenschein und Wolken, meist trocken.

Sonntag: 18 bis 26 Grad, meist freundlich und trocken.

Montag: 21 bis 30 Grad, viel Sonnenschein und trocken.

Tag der Deutschen Einheit: 22 bis 29 Grad, Mix aus Sonnenschein und Wolken, regional zum Nachmittag auch mal ein Schauer oder Gewitter möglich.

Mittwoch: 16 bis 23 Grad, etwas frischer bei einem Mix aus Sonne und Wolken.

Wetter in Berlin und Brandenburg: Freitag wird bedeckt und regnerisch

Nach ein paar spätsommerlichen Tagen wird es am Freitag in Berlin und Brandenburg bedeckt und regnerisch. Der Tag beginnt stark bewölkt, nur in der Lausitz ist es anfangs heiter, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitagmorgen vorhersagte. Im Tagesverlauf kommt von der Prignitz im Nordwesten her örtlich leichter Regen. In Berlin und bis in den Süden von Brandenburg kommt es am Abend gebietsweise zu Schauern. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 26 Grad.

In der Nacht zum Samstag bleibt es überwiegend bewölkt. Im Süden Brandenburgs gibt es noch kurzzeitig Regenschauer. Die Tiefstwerte erreichen 15 bis 10 Grad. Der Samstag bleibt zunächst bewölkt, bringt im Tagesverlauf aber auch immer mehr heitere Abschnitte. Es bleibt weitgehend trocken. Bei Höchstwerten zwischen 19 und 21 Grad weht am Mittag und Nachmittag ein mäßiger Westwind.

Bei wenigen Wolken in der Nacht ziehen zum Sonntagmorgen dichtere Wolkenfelder auf. Vereinzelt bilden sich flache Nebelfelder. Die Temperaturen fallen auf frische 10 bis 7 Grad. Das Wetter bleibt wechselhaft am Sonntag. Stellenweise ist mit Regen zu rechnen. Es weht schwach bis mäßig. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 19 bis 21 Grad.