Es wird bei der Berliner S-Bahn wieder einmal kräftig an den Gleisen gebaut. Das führt ab dieser Woche auf wichtigen Linien zu Einschränkungen und Änderungen – auch im Berufsverkehr – , die fast den ganzen Monat andauern werden.
Eine Weichenerneuerung in Grunewald führt ab Montag früh zu Veränderungen auf der S-Bahn-Linie S7 zwischen Charlottenburg und Potsdamer Hauptbahnhof. Die Arbeiten und die daraus resultierenden Fahrplanänderungen bei der S7 beginnen am 2. Oktober gegen 4 Uhr und werden bis zum 23. Oktober (1.30 Uhr) dauern.
Auf folgende Änderungen und Einschränkungen müssen sich die Nutzer der S-Bahnlinie S7 einstellen:
Der Abschnitt zwischen Wannsee und Potsdam Hbf wird es in beiden Richtungen einen Linientausch geben. Die Linie S1 wird anstatt der S7 diesen Streckenabschnitt übernehmen.
Der Zugverkehr verändert sich: In Grunewald müssen Fahrgäste der S7 in beiden Fahrtrichtungen umsteigen. Die Weiterfahrt erfolgt nach 8 oder 18 Minuten (in Fahrtrichtung Wannsee) bzw. nach 8 Minuten (in Fahrtrichtung Ahrensfelde) vom selben Gleis.
Die S1 fährt damit zwischen Potsdam Hbf, Wannsee und Oranienburg, im 10-Minutentakt zwischen Potsdam, Wannsee und Frohnau.
Von den Arbeiten auf der Strecke zwischen Charlottenburg und Potsdam ist auch die S5 betroffen. Sie fährt zwischen Strausberg Nord und Charlottenburg, im 10-Minutentakt zwischen Hoppegarten/Mahlsdorf und Charlottenburg.
Änderungen auf der S7: An zwei Wochenenden fahren nachts Busse
Die S7 verkehrt nur zwischen Ahrensfelde und Grunewald beziehungsweise zwischen Grunewald und Wannsee. Sie fährt von Grunewald bis Wannsee 7 Minuten später und in umgekehrter Richtung 6 Minuten später als sonst. Im Nachtverkehr am Wochenende sowie in der Nacht zwischen 2. und 3. Oktober fährt die S7 zwischen Ahrensfelde und Wannsee. Die S-Bahn rät, dann auch die S1 zwischen Friedrichstraße, Wannsee und Potsdam Hbf zu nutzen.


