Was für ein Spektakel in Köpenick! Dank Doppelpacker Ilyas Ansah bügelte der 1. FC Union Berlin einen Rückstand aus und trennte sich im ersten Heimspiel der Saison 2:2 (0:0) vom italienischen Erstligisten Cagliari Calcio. Der Matchwinner verriet danach sein Erfolgsgeheimnis: Extra-Schichten am Kopfballpendel!
Mit neuem Trainingsplan zum Kopfballungeheuer
Zweimal stieg Ilyas Ansah am höchsten, zweimal schlug es im Kasten der Italiener ein. Zufall? Von wegen! „Ich habe ein wenig am Kopfballspiel gearbeitet, weil ich einfach sehr groß bin und das auf Dauer eine Waffe werden muss“, strahlte der Matchwinner nach dem Abpfiff.
„Letztes Jahr habe ich viel am Kopfballpendel gemacht, jetzt standen Flanken und Kopfbälle in allen Variationen auf dem Plan. Es freut mich natürlich sehr, dass ich dann zweimal per Kopf getroffen habe.“
Innen oder außen? Egal!
Ob auf dem linken Flügel oder im Zentrum – Ansah wirbelt überall gerne: „Es geht eher um die Räume, in denen ich mich aufhalten kann. Deswegen habe ich da eigentlich keine richtige Präferenz. Generell spiele ich da, wo der Trainer mich aufstellt.“

Trainer Mauro Lustrinelli sieht ihn innen und auf außen stark: „Heute hat er wieder auf Außen gespielt. Er hat die Qualitäten für beide Positionen. Heute hat er sich gezeigt und ist mit seiner körperlichen Präsenz sicher eine Waffe. Es ist schön für ihn und das Team, dass er mit seinen zwei Toren die gesamte Mannschaftsleistung belohnt hat.“
Trainer und Spieler zufrieden mit der Leistung
Insgesamt war der Trainer sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Spieler: „Das Team hat alles gegeben. Mir hat die Mentalität unglaublich gefallen, wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt. Es ist sehr schön, dass es uns am Schluss noch gelungen ist, diesem Publikum zwei Tore zu schenken.“

Auch Livan Burcu stimmte zu: „Ein guter Test gegen einen starken Gegner. Das 2:2 ist ein gerechtes Ergebnis. Vor allem in den ersten 30, 40 Minuten hatten wir sehr guten Zugriff. Ein großes Kompliment auch an die jungen Spieler und die Jungs, die reingekommen sind – das war eine super Reaktion.“


