Keine Frage: Beim SV Darmstadt 98 sollen am Sonnabend (15.30 Uhr) für den 1. FC Union die nächsten Punkte her. Doch das wird kein Spaziergang. Trainer Urs Fischer (57) warnt eindringlich.
Zum einen weiß der Schweizer: „Die Darmstädter sind aufgestiegen, bestreiten das erste Heimspiel, noch dazu in einem nagelneuen Stadion. Mehr Euphorie geht nicht.“
Zum anderen waren die 98er in gemeinsamen Zweitliga-Zeiten nicht gerade Unions Lieblingsgegner. Fischer mahnt: „In der Zweiten Liga hat Union bei sechs Begegnungen nur ein Spiel gewonnen. Denkt dran.“
Respekt hat der eiserne Fußballlehrer vor den langen Kerls der Lilien: „Sie haben fünf Spieler über 1,90 im Kader. Die werden nicht viel bei Standards zulassen.“ Wenn schon nicht unbedingt nach Ecken oder Freistößen, dann soll’s eben aus dem Spiel heraus mit den nötigen Toren klappen.
Dem 1. FC Union fehlen vier verletzte Spieler
Dass die Köpenicker das können, haben sie beim eindrucksvollen 4:1 zum Auftakt gegen den FSV Mainz 05 gezeigt. Fischer: „Wir wollen auch in Darmstadt unser Gesicht zeigen.“ Verzichten muss der Trainer auf jeden Fall auf die Verletzten Rani Khedira (29), Lucas Tousart (26), Janik Haberer (29) und Andras Schäfer (24).
Offen ist noch die Rolle von Sheraldo Becker (28), dessen Abgang immer noch im Raum steht. Fischer: „Im Moment ist alles noch unsicher. Wir müssen bis zum 1. September warten. Dann endet die Wechselperiode. Danach können wir sicher planen.“


