Zack, zack, zack – das ging blitzschnell. Am Donnerstag hatte der 1. FC Union Kevin Volland (31) für vier Millionen Euro Ablöse und mit einem Vertrag bis Juni 2026 von der AS Monaco verpflichtet. Am Sonntag durfte der Ex-Leverkusener beim eisernen 4:1 zum Bundesliga-Start gegen Mainz gleich ran. Trainer Urs Fischer (57) schickte den Nationalstürmer (15 Einsätze/ein Tor) in der 89. Minute auf den Rasen. Sieben Minuten später legte Volland dann Milos Pantovic (27) das 4:1 auf (90.+6). Erstes Spiel, erster Scorerpunkt.
Ein Volland stürmt in Berlin – das ist schön, aber das gab es schon öfter. Wenn auch komplett anders. Denn jetzt kommt Kevins Vater Andreas Volland (57) in Spiel. Der flitze einst – zack, zack, zack – blitzschnell übers Eis. Unter anderem für Hedos München und Kaufbeuren in der Eishockey-Bundesliga bzw. dann der DEL. Natürlich auch – damals noch im Welli – gegen die Eisbären. Ein Volland stürmt in Berlin ...

Kevin Volland knapp am WM-Titel vorbei
Auch Papa Volland glänzte einst speziell als Tor-Vorbereiter, schaffte es auch ins Nationalteam der schnellsten Mannschaftssportart der Welt. Mit Vorlagen allein will sich Kevin aber nicht aufhalten, für ihn zählen hauptsächlich Tore. Denn: Top-Stürmer hat Deutschland vor der Heim-EM 2024 gerade nicht im Überfluss.
Und wer weiß: 2014 hatte es Kevin unter Bundestrainer Jogi Löw (63) schon in den vorläufigen Kader für die WM 2014 geschafft. Fürs Turnier in Brasilien, das mit dem WM-Titel endete, hatte es dann nicht ganz gereicht. Glänzt Volland jetzt bei Union, tut sich da für den Sommer bei Hansi Flick (58) vielleicht noch mal eine Möglichkeit auf ...
Kevin Volland und die Eisbären – auch das passt
Die Chance, demnächst mal wieder Top-Eishockey hautnah und live zu erleben, hat Volland in Berlin ganz sicher. Und da er seine Gene nicht verleugnen kann, wird er bestimmt mal in der MB-Arena vorbeischauen. Denn die Puckjagd fasziniert ihn immer noch, nicht nur wegen seines Vaters. „Mit sieben Jahren habe ich noch Eishockey gespielt, dann habe ich mich bei 1860 München für den Fußball entschieden“, erinnert sich Kevin. Was sicher keine schlechte Entscheidung war.

