Der Spaß und das Streiten von „Merz gegen Merz“ geht weiter, auch nach der Scheidung: Anne (Annette Frier) und Erik (Christoph Maria Herbst) kämpfen nun zwar getrennt, aber genauso leidenschaftlich um ein neues, vermeintlich glücklicheres Leben. Anne hat sich einen jüngeren Lover geangelt, Erik flirtet mit einer Kollegin. Und demnächst steht eine Doppelhochzeit in der Familie an, auf der alle zusammenkommen sollen. Ob das glatt über die Bühne geht, zeigt die Komödien-Fortsetzung „Merz gegen Merz - Hochzeiten“ am Donnerstag um 20.15 Uhr im ZDF.
Sohn Leon (Noah Schwarz) will heiraten und plant eine gemeinsame Feier mit Oma Renate (Carmen-Maja Antoni) und Opa Günter (Bernd Stegemann), die ihr Ehejubiläum begießen wollen - im Vereinsheim der Kleingartenanlage. Annes Vater Ludwig (Michael Wittenborn) fühlt sich total alleingelassen und mischt derweil das Pflegeheim immer wieder mit ungewöhnlichen Aktionen auf, während seine Exfrau Maria (Claudia Rieschel) von ihrem schlechten Gewissen geplagt wird.
„Merz gegen Merz“: So schön war streiten noch nie
Von einer turbulenten Familie erzählt Regisseur Felix Stienz (40, „Frau Jordan stellt gleich“) nach dem spritzigen Drehbuch von Ralf Husmann (58, „Der König von Köln“). Gedreht wurde in Köln und Umgebung. Deutlich wird, dass die Ehe oft ein beachtliches Missverständnis sein und völlig überbewertet werden kann.
Gut gehütete Geheimnisse, frühere Seitensprünge und jede Menge Eifersucht treten zutage, sie passen gut zum wechselnden Wetter mit frühlingshaftem Sonnenschein bis hin zu ordentlichen Schneeschauern. Also wird früheren Hochzeiten nachgetrauert, eine anstehende in Frage gestellt, und die Eltern wissen mal wieder überhaupt nicht, was ihre Kinder wirklich beschäftigt.
Annette Frier (49, „Klassentreffen“, „Ella Schön“) und Christoph Maria Herbst (57, „Lehrer kann jeder“, „Der Nachname“) spielen hier gewohnt schlagfertig ein Ex-Ehepaar, das sich nicht nur weiter um sich selbst, sondern auch um den Rest der Familie kümmern muss, nicht ohne natürlich die beiden neuen, deutlich jüngeren Begleiter jeweils misstrauisch zu beäugen.


