Wie wohlig warm die Holzscheite im Kaminfeuer lodern: Schauspieler Hinnerk Schönemann hat sich komplett von Heizkosten unabhängig gemacht. Der „Nord bei Nordwest“-Darsteller Hinnerk Schönemann ist für wohlige Wärme in seinem Haus nicht von Gas oder Öl abhängig. Stattdessen geht er im Wald sammeln. Doch zu dieser Methode hat Moderator und Meteorologe Jörg Kachelmann eine sehr deutliche Meinung.
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„Die schönste Wärme der Welt“ sei maximal klimaschädigend, sagt Wettermann Kachelmann
Der Schauspieler Hinnerk Schönemann (48, „Nord bei Nordwest») wohnt seit Jahren auf einem Anwesen auf dem Lande in Mecklenburg-Vorpommern. Er schätzt sich deshalb gerade in der Energiekrise glücklich. „Ich habe Wald, also Holz. Man muss nur Arbeit reinstecken - wir heizen hier ausschließlich mit Holz“, sagte Schönemann der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Und erklärte: „Das abgestorbene Holz holen wir uns im Winter, werfen die Scheite in unseren großen Ofen. Es ist die schönste Wärme der Welt.“
Das klingt nicht nur wohlig, sondern auch recht nachhaltig, denn für das Totholz muss ja kein einziger Baum gefällt werden. Doch Meteorologe Jörg Kachelmann hat zu Holz- und Pelletöfen eine sehr deutliche Haltung: maximal klimaschädigend seien sie, „noch schlimmer als Fossile“, schreibt er auf Twitter.
Fast so schlimm wie 20 Millionen Holz- und Pelletöfen mit maximaler Klimaschädigung, noch schlimmer als Fossile.
— Jörg @kachelmann@meteo.social (@Kachelmann) December 20, 2022
Holzverfeuerung sei wesentlich verantwortlich für die Feinstaubbelastung in Wohngebieten
Kachelmann giftet, die Holzverfeuerung werde „gefördert durch die dümmste Energie- und Umweltpolitik ever“, sie sei wesentlich verantwortlich für die Feinstaubbelastung in Wohngebieten auch außerhalb der Städte – und das werde sich langfristig auch auf die Lebenserwartung der Menschen niederschlagen.
Deswegen fördern skrupel- und gewissenlose PolitikerInnen wie @hubertaiwanger und @lgewessler mit Holz- und Pelletöfen genau das, was für mehr als 90% der Feinstaubimmission in Wohngebieten verantwortlich ist.https://t.co/AlCu9mvMmt
— Jörg @kachelmann@meteo.social (@Kachelmann) December 16, 2022



