Konzert-Tour nach Unfall

Helene Fischer, ist Ihre Trapez-Show nicht zu gefährlich und leichtsinnig?

Manche Fans haben Sorge, dass die Sängerin mit ihrer Akrobatik zu weit geht. Das sagt Helene Fischer in einem Radio-Interview dazu.

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Helene Fischer in der Arena in Oberhausen im Mai 2023.
Helene Fischer in der Arena in Oberhausen im Mai 2023.Stefan Arend/Funke Foto Services/Imago

Helene Fischer hatte ihren Fans einen gehörigen Schrecken eingejagt, als sie sich im Juni beim Konzert in Hannover am Trapez verletzte. Blutend musste sie die Show-Bühne verlassen, ihr Auftritt war vorbei. Zum zweiten Teil ihrer „Rausch“-Tour war die 39-Jährige wieder fit, sie performt derzeit in ausverkauften Arenen – mit weiterhin recht waghalsigen Akrobatik-Szenen. Ist das nicht doch etwas leichtsinnig?

Die Trapez-Nummer war nach dem Bühnen-Unfall für den zweiten Teil der „Rausch“-Tour immerhin ein wenig entschärft worden. Dass sie sich nun bereits zum zweiten Mal verletzt habe am Trapez, sei für sie schon außergewöhnlich, sagte Helene Fischer im Interview mit dem Radiosender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. „Es hat mich bestärkt, weiter an mir zu arbeiten, an mich zu glauben. Das Trapez ist nach wie vor in der Show. Wir haben es ein bisschen abgeändert, dass es nicht mehr ganz so gefährlich für mich ist.“

Mit der Akrobatik in ihren Shows habe sie neue Maßstäbe setzen wollen, sagte die Sängerin: „Ich mache das wirklich aus purer Leidenschaft. Dass es passiert ist, war nicht schön.“ Die Fans hätten sich ganz wunderbar verhalten und ihr sei klar, dass viele die Akrobatik gar nicht bräuchten. „Aber hätte ich das nicht vor vielen Jahren angefangen, hätten sich die Shows nicht so entwickelt und ich wäre ich nicht die, die ich heute bin. Das gehört auch zu mir.“

Helene Fischer: „Es war nichts, was wir leichtsinnig angegangen sind“

Aber sie hätte sich eingestehen müssen, dass es für das Pensum, das sie hatte, doch etwas zu viel geworden sei. Gedankenlos sei sie aber nie bei ihrer Show, versichert Helene Fischer im Gespräch mit Hit Radio FFH. „Ich hab’ ja auch ein wirklich achtsames Team hinter mir. Ich habe die besten Trainer gehabt (…). Es war nichts, was wir leichtsinnig angegangen sind.“

Helene Fischer, hier beim Konzert 2022 in München, begeistert in ihren Shows auch mit waghalsiger Akrobatik.
Helene Fischer, hier beim Konzert 2022 in München, begeistert in ihren Shows auch mit waghalsiger Akrobatik.Ervin Monn/Imago

Trotz allen Vorkehrungen könnten bei der Akrobatik den Artisten Fehler passieren. „Alles passiert nicht ohne Grund, ich habe Schutzengel gehabt und das ist nur eine Platzwunde gewesen“, erzählt Helene Fischer. „Alles gut. Mir geht’s blendend und ich habe weiterhin Spaß und es hat mich nicht eingeschränkt in meiner Denkweise. Es war einfach nur ein kleines Zeichen von oben: Genieße doch mal jetzt die letzten Shows!“

Helene Fischer träumt von einem Duett mit Celine Dion

Helene Fischer verrät in dem Interview auch, welchen Traum sie für ihre Karriere noch hätte: „Einmal mit Celine Dion auf der Bühne stehen und singen. Ich habe ihre Show in Las Vegas besucht und kurz mit ihr gesprochen. Mit ihrer Stimme bin ich groß geworden.“