Der Skandal um Schlagerstar Heino und seine Aussage zum Gendern im „Sat.1. Frühstücksfernsehen“ weitet sich aus. Jetzt ist offenbar auch ein Gesangsauftritt von Heino in Gefahr.
Heino polarisiert mit Aussage zum Gendern bei Sat.1
„Leute, die so etwas wollen, denen hat man ins Gehirn geschissen. So wie wir im Rheinland sagen würden. Ich stehe da gar nicht zu. Ich werde weiter von der schwarzen Haselnuss singen, ich werde weiter ‚Lustig ist das Zigeunerleben‘ singen. Da lass ich mich von keinem Menschen abbringen. Das ist ein Stück Kulturgut. Das habe ich in den Sechzigerjahren, in der Blütezeit des Beats, wieder populär gemacht. Und das soll auch so bleiben, wie es ist“, so lautete Heinos Antwort auf die Frage von „Sat.1. Frühstücksfernsehen“-Moderator Matthias Killing, wie er zum Gendern stehe.
Die Meinungen darüber, ob diese polarisierende Aussage angebracht war oder nicht, gehen stark auseinander. Die einen kritisieren ihn für diese scheinbare Intoleranz und hätten sich gewünscht, dass Sat.1 und Matthias Killing Heino Einhalt gebieten. Die anderen feiern Heino dafür, dass er sich nicht verbiegen lässt und das ausspricht, was angeblich so viele Menschen denken. Trotz vieler Unterstützer für Heino gibt es auch Konsequenzen. Sat.1 löschte bereits einen Beitrag über ihn auf Instagram, unter dem sich kritische Kommentare sammelten.

Wird der Auftritt von Heino bei der „Hanselmann’s Wiesn“ abgesagt?
Außerdem könnte ein Auftritt von Heino abgesagt werden. Der Partyveranstalter Reto Hanselmann, der die „Hanselmann’s Wiesn“ am 12. Oktober in Zürich ausrichtet und bei der auch Heino singen soll, findet die Aussage des Sängers bei Sat.1 nämlich gar nicht gut: „Ich teile die Aussagen von Heino in keiner Art und Weise. Unsere Partys stehen allen Menschen offen, ich setze auf Respekt und Toleranz. Das ist die Botschaft, die mir wichtig ist“, teilte er gegenüber der Schweizer Tageszeitung Blick mit.
Ob Heinos Auftritt wirklich abgesagt wird, steht noch nicht fest. „Wir stehen aktuell in Kontakt mit seinem Management. Ein definitiver Entscheid ist noch nicht gefallen.“




