Herbstzeit, wie verbringen wieder mehr Zeit zu Hause. Statt an den Blumen auf den Wiesen und im Garten erfreuen wir uns jetzt wieder an den Zimmerpflanzen. Zu den beliebtesten der angesagten Zimmerpflanzen gehört das Fensterblatt (Monstera), das seinen Namen den durchbrochenen oder geschlitzten großen Blättern verdankt. Mit diesen auffälligen Blättern macht die Pflanze Eindruck. Beeindruckend sind auch die langen Luftwurzeln, die die Monstera bilden kann. Die gefallen jedoch nicht allen. Ob man die Wurzeln beim Fensterblatt entfernen darf und wie man die Monstera richtig pflegt, erfahren Sie hier.
Welcher Standort ist gut für das Fensterblatt?
Die Monstera hat es gerne hell und warm, wobei man ihr direkte Sonnenstrahlen ersparen sollte. Auch Zugluft mag das Fensterblatt nicht. Temperaturschwankungen stören die Pflanze dagegen weniger. Im Winter sind ihr 12 bis 25 Grad angenehm. Generell ist eine hohe Luftfeuchtigkeit ideal.

Wie oft soll man die Monstera gießen?
Die Monstera ist die ideale Pflanze für alle, die das Gießen öfter mal vergessen. Denn Trockenheit verträgt sie besser als zu viel Wasser. Staunässe unbedingt vermeiden. Zu viel Wasser lässt sich daran erkennen, dass sich die Blattränder schwarz verfärben. Gießen sollte man grundsätzlich mit kalkfreiem, zimmerwarmem Wasser. Und von November bis März weniger gießen. Die Blätter öfter mal mit einem feuchten, weichen Tuch abwischen, auch das mit kalkfreiem Wasser.
Wie oft soll man das Fensterblatt düngen?
Die Monstera benötigt Eisen und Kalium für gesunde und kräftig grüne Blätter. Von April bis August kann dafür jede Woche gedüngt werden. Zum Beispiel mit einem flüssigen Grünpflanzendünger, der ins Gießwasser gegeben wird. Von November bis Februar wird nur alle vier Wochen gedüngt.
Ist die Pflanze noch jung, wird sie schnell größer und dann ist jährliches Umtopfen angesagt. Später reicht es alle zwei bis drei Jahre. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr, zu Beginn der Wachstumsperiode. Gönnen Sie der Monstera gut Platz im Kübel, mit mittelschwerer und nahrhafter Erde. Zwischen den Umtopf-Jahren einfach im Frühjahr die obere Schicht der Erde gegen frisches Substrat austauschen.
Darf man die Luftwurzeln der Monstera abschneiden?
Die Monstera kann bis zu mehrere Meter lange Luftwurzeln bilden. In ihrer ursprünglichen Heimat hilft ihr das, an Bäumen hochzuwachsen und sich dennoch zu ernähren. Denn die Luftwurzel kann auch aus kleinsten Humusablagerungen in Astgabeln Nahrung ziehen. Trifft eine Luftwurzel auf feuchte Humuserde, bildet sie Erdwurzeln.
Nun gefallen die Luftwurzeln aber nicht allen, die das Fensterblatt in ihrem Wohnzimmer stehen haben. Trotzdem sollte man diese Wurzeln nicht abschneiden, sonst verliert die Pflanze an Kraft. Achten Sie also auch darauf, dass Sie die Luftwurzeln bei der Pflege nicht verletzen.
Sehr lange Luftwurzeln kann man in die Topferde umleiten, dort wurzeln sie dann ein. Wenn Sie die Luftwurzeln aber so gar nicht mögen, können Sie einzelne abschneiden. Und zwar sehr vorsichtig direkt am Ansatz mit einem scharfen, desinfizierten Messer.
Tipp: Die Luftwurzeln sind eine gute Sache für die Urlaubszeit. Wenn Sie längere Zeit nicht zum Gießen kommen, einfach die langen Wurzeln in ein Gefäß mit Wasser hängen.



