Die Hälfte der Amtszeit ist um. Und die Klatsche für Kanzler Olaf Scholz und die von ihm geführte Ampel-Koalition könnte nicht größer sein. Die Mehrheit der Deutschen (58 Prozent) ist laut aktueller Umfrage des ZDF-Politbarometers mehr als unzufrieden mit der Arbeit der Regierung. Nur 37 Prozent der Befragten geben SPD, Grüne und FDP ein „Gut“ im Zwischenzeugnis. Dazu muss man schon mächtig beide Augen zudrücken.
In der Tat macht die Ampel einen schlechten Job. Die Inflation ist hoch, die Wirtschaft lahmt: Statt an einem Strang zu ziehen, zoffen sich die Regierungspartner gerade bei den Sachthemen Mieten, Kindergeldgrundsicherung, Renten, Hilfen für Unternehmen, Migration. Nur bei der Cannabis-Legalisierung war man sich einigermaßen einig. Kein Wunder bei dieser Ampel, die wie im Rauschzustand zu agieren scheint.
Der Regierung fehlt eine vernünftige Führung
Der Regierung fehlt eine vernünftige Führung. Denn Kanzler Scholz versagt auf ganzer Linie. Statt ein öffentliches Machtwort zu sprechen, um die Streithähne zur Vernunft und auf einen einheitlichen Kurs zu bringen, vermeidet er sogar in Interviews klare Ansagen. Sein Absturz in den Umfragen zeigt: Scholz hat als Kanzler schon ausgedient.


