Die sieben am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen festgenommenen Terrorverdächtigen sollen Anschlagsziele in drei Städten ausgekundschaftet haben. Wie die Zeitung Kölner Stadt-Anzeiger unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, sollen die mutmaßlichen Mitglieder einer islamistischen terroristischen Vereinigung Fotos von Objekten in Berlin, Hamburg und Dresden gemacht haben.
Dem Medienbericht zufolge hätten die verdächtigen Männer aus Zentralasien eine ganze Anschlagsserie geplant. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wollte die Angaben des Kölner Stadt-Anzeigers zunächst nicht bestätigen. Die Verdächtigen, die sich seit längerer Zeit kannten, waren dem Medienbericht zufolge kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine 2022 mit falschen Papieren als angebliche Studenten der Universität Kiew nach Deutschland eingereist. Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers soll der Kopf der Gruppe von einem Asylbewerberheim in Warendorf aus agiert haben.
Lesen Sie auch: Horoskop für heute: Freitag, der 7. Juli 2023 – für alle Sternzeichen >>
Zum Zeitpunkt der Festnahmen gab es keine konkreten Anschlagspläne
Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die Männer hätten „öffentlichkeitswirksame Anschläge“ im Sinne der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verüben wollen, Zum Zeitpunkt der Festnahmen habe es noch keine konkreten Anschlagspläne gegeben - die Männer hätten aber schon Anschlagsobjekte ausgekundschaftet und auch versucht, sich Waffen zu beschaffen.
Lesen Sie auch: Update! Islamistische Terrorzelle zerschlagen – sieben Festnahmen. Vier Männer erhalten Haftbefehle >>
Lesen Sie auch: Ukrainische Schriftstellerin tot: Der Terror kam mit den Getränken >>
Die Männer sollen sich in Baumärkten für Düngemittel interessiert haben
Der Tipp zu der mutmaßlichen terroristischen Vereinigung kam dem Zeitungsbericht zufolge vom niederländischen Geheimdienst. Die Strafverfolger hätten demnach beobachtet, wie die Männer Baumärkte besuchten und dort Düngemittel begutachteten, mit dessen Hilfe sich Bomben herstellen lassen.

