Sie kamen nach Deutschland, um Anschläge zu verüben. In Nordrhein-Westfalen wurden sie jetzt geschnappt. Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche islamistische Terrorzelle aufgedeckt. Sieben Männer aus Tadschikistan, Kirgistan und Turkmenistan wurden festgenommen.
Vier der festgenommenen mutmaßlichen Mitglieder einer islamistischen Terrorzelle sind in Untersuchungshaft. Das sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft am Abend. Betroffen seien drei tadschikische Staatsangehörige und ein Turkmene. Drei weitere Beschuldigte sollen an diesem Freitag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt werden.
Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft den Verdächtigen vor, in Deutschland eine terroristische Vereinigung gegründet und Anschläge geplant zu haben. Außerdem sollen sie die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterstützt haben. Ein weiterer Mann und dessen Frau wurden von niederländischen Behörden festgesetzt.
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Nach Beginn des Ukraine-Krieges nach Deutschland gekommen
Kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine seien die Männer nach Angaben der Bundesanwaltschaft gemeinsam nach Deutschland eingereist und hätten sich zu einer terroristischen Vereinigung zusammengeschlossen. Ziel sei gewesen, „in Deutschland öffentlichkeitswirksame Anschläge im Sinne des IS zu verüben“.
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