Das „Barbenheimer“-Phänomen hat die Kino-Welt diesen Sommer in Atem gehalten, für viele Lacher gesorgt und massenhaft Leute trotz Hochsommer in die Kinosäle gebracht. Die Barbenheimer-Saga ist aber noch nicht zu Ende. Das US-Magazin Slate hat jetzt nämlich eine Frau ausfindig gemacht, die tatsächlich Barbie Oppenheimer heißt – und die hatte einen sehr interessanten Sommer.
DAS ist Barbie Oppenheimer
Barbara Oppenheimer – Barbie ist ihr Spitzname aus Kinderzeiten – ist eine Hochschulprofessorin im Ruhestand aus Newton im US-Staat Massachusetts. Bisher hat nur ihr Nachname für Aufmerksamkeit gesorgt, denn der Vater ihres Mannes ist der Cousin dritten Grades von J. Robert Oppenheimer, der Erfinder der Atombombe. Eine entfernte Verwandtschaft, aber der Nachname blieb. Ihre Eltern haben sich wohl niemals denken können, dass sie mit der Wahl ihres Vornamens im Jahr 2023 für so viel Furore sorgen würde.
Barbenheimer-Trend ging auch an Barbie Oppenheimer nicht vorbei
„Freunde aus der ganzen Welt haben mir geschrieben“, erzählt Barbara Oppenheimer über den Barbenheimer-Hype. „Es war ziemlich witzig!“ Sie selbst hat beide Filme gesehen, aber am Eröffnungswochenende ging die Verwandtschaft vor und sie ging zuerst in „Oppenheimer“. „Barbie“ hat sie erst zwei Wochen später gesehen.

Barbie Oppenheimer: DAS hielt sie von „Barbie“
Von „Barbie“ war Barbara Oppenheimer begeistert. Nächste Woche geht sie noch mal ins Kino – mit ihren Freundinnen, ganz in Pink. Als Kind war sie großer Fan der Puppe, hatte eine Barbie, Ken, Skipper und sogar Midge: Die schwangere Barbie, die Mattel sehr schnell wieder eingestellt hat. Ihre Puppen hat sie an ihre Enkelin vererbt.
„Oppenheimer“: Für Barbie Oppenheimer ist es kompliziert
Als Barbara Oppenheimer erfahren hat, dass „Oppenheimer“ drei Stunden lang geht, war es mit der Familienliebe erst mal vorbei: „Da denkt man sich ‚Oh Junge‘.“ Von der Darstellung ihres entfernten Verwandten war sie dann aber doch begeistert. „Er war für manche ein Held, andere waren wütend auf ihn. Ich habe in der Familie meines Mannes immer gehört: Ob jemand stolz auf darauf war, mit ihm verwandt zu sein oder nicht, hing davon ab, wie derjenige zu der Frage steht.“





