Es ist eine alte Marketing-Strategie: Zwei Filme gleichzeitig ins Kino zu bringen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, um möglichst viele Leute ins Kino zu locken, ohne sich gegenseitig das Publikum wegzunehmen. Was niemand voraussehen konnte: Statt dass die Fans darüber streiten, welcher Film der bessere ist, will alle Welt sowohl „Barbie“ als auch „Oppenheimer“ sehen – es gibt einen regelrechten „Barbenheimer“-Hype! Aber bei aller Liebe – welcher Film hat das Kinokassen-Duell wirklich gewonnen?
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„Barbie“ und „Oppenheimer“ brechen alle Rekorde
Erst „Oppenheimer“, dann „Barbie“? Hunderttausende Kinogänger weigern sich, sich zwischen den zwei Filmen zu entscheiden. US-Medien berichten: Das Eröffnungswochenende beider Streifen ist das erfolgreichste in der Geschichte Hollywoods! Der klare Sieger des Rennens war aber vorhersehbar: „Barbie“ lässt übers Wochenende mit satten 337 Millionen US-Dollar weltweit die Kinokassen klingeln.

„Barbie“ ist der klare Fan-Favorit – „Oppenheimer“ zieht nach
Der pinke Neon-Spaß „Barbie“ hat damit nicht nur das stärkste Kino-Debüt des Jahres hingelegt, sondern es sichert sich damit auch den Platz als bestes Startwochenende einer weiblichen Regisseurin. Und damit nicht genug an Rekorden: „Barbie“ ist auch der erfolgreichste Kinostart JEMALS für einen Film, der keine Fortsetzung, Neuverfilmung oder ein Superhelden-Film ist.
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Volle Enttäuschung also für „Oppenheimer“? Der Vergleich war eigentlich von Anfang an unfair: „Oppenheimer“ ist in den USA ab 16 Jahren freigegeben, in Deutschland ab 12, im Gegensatz zu „Barbie“, der in den USA ab 13, in Deutschland ab 6 Jahren freigegeben ist. Dann ist „Oppenheimer“ natürlich auch nicht der Gute-Laune-Film, den man sich mal eben zu Popcorn und Cola reinzieht.

