Entsetzliche Tat

Mutter folterte Baby – weil sie Reaktion des Vaters testen wollte

Sie ertränkte es beinahe und steckte es in ein Gefrierfach um den Vater des Kindes zu testen. Doch der eigentliche Skandal ist die Strafe für sie.

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Die Frau wollte ihr Kind in ein Tiefkühlfach stecken - um zu sehen ob der Vater des Kindes reagiert (Symbolbild).
Die Frau wollte ihr Kind in ein Tiefkühlfach stecken - um zu sehen ob der Vater des Kindes reagiert (Symbolbild).Pond 5 Images/Imago

In einem absolut erschütternden Fall aus den USA, wurde eine Mutter aus Oregon festgenommen, nachdem sie ihr Baby mit Wasser gefoltert und anschließend in ein Gefrierfach gesteckt hatte. Die Frau wollte damit wohl testen, ob sich der Vater des Kindes um seinen kleinen Sohn kümmert.

Doch der noch schlimmere Skandal ist die milde Strafe, die die Frau dafür bekam. Sie wurde zu nur 30 Tagen Haft verurteilt! Die 30-jährige Sharday McDonald wurde wegen Kindesmisshandlung, Zeugenbeeinflussung und Identitätsdiebstahl schuldig gesprochen und am 12. September zu 30 Tagen Gefängnis und drei Jahren Bewährung verurteilt.

Mutter foltert Kind mit Wasser und steckt es in Gefrierschrank

Die Polizei des Ortes Gresham verhaftete die brutale Mutter im Oktober 2021, als sie gerade dabei war, das Baby in ein Gefrierfach zu legen. Dabei schrie sie durch die Tür: „Du willst ihn nicht. Lass mich dir dieses kleine verdammte Baby zeigen, dass mich verdammt nochmal nicht interessiert.“ Als sie dann die Tür für die Polizei öffnete, hielt sie das Baby im Arm.

Der Vater des Babys zeigte der Polizei später den Mitschnitt eines Videoanrufs, den er mit McDonald geführt hatte. In diesem Video hielt sie das Baby an seinem Strampler und folterte es gerade im Wasser. Beim sogenannten Waterboarding tauchte sie das Kind immer wieder ins Wasser.

In dem Video soll zu sehen sein, wie das versucht den Atem anzuhalten, während die brutale Mutter Wasser über sein Gesicht und in seine Nase schüttete, heißt es in einem Polizeibericht. Laut einem Gutachten eines Kinderarztes für das Gericht habe das Kind in diesem Moment nicht atmen können. 

Sie wollte die Reaktion des Kindsvaters testen

Dieser Vorfall hätte schwerwiegende und lebensbedrohliche Folgen für das Baby haben können. Der aktuelle Zustand und Aufenthaltsort des Kindes sind derweil nicht bekannt.

Nach ihrer Festnahme entschuldigte sich McDonald und erklärte, sie habe dies getan, um zu testen, ob der Vater „sich überhaupt für das Kind interessieren würde“. Sie sagte der Polizei, dass sie dachte, wenn sie ihr Baby unter fließendes Wasser halte, würde der Vater zurückkommen. Wo der Vater während der Wasserfolter war, ist noch unklar.

McDonald beteuerte den Beamten, dass sie nicht versucht habe, ihren Sohn zu ertränken oder ihn im Gefrierfach umzubringen. Sie habe das Baby jedoch absichtlich mit Wasser übergossen, um sich zu rächen.