Bei der Generalprobe von Hertha BSC gegen den 1. FC Köln am Freitagmittag steht Marius Gersbeck (31) im Tor. Wie lange das so bleibt, ist offen. Denn die blau-weißen Bosse pokern mit dem österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC um Keeper Nikolas Polster (24) um die Ablöse. Es geht um 500.000 Euro.
Österreichs Medien nennen Poker-Details
Die österreichische Kronenzeitung berichtet, dass Wolfsberg 1 Million Euro für seinen Torwart, dessen Vertrag 2027 ausläuft, fordern soll. Hertha will dagegen nur 500.000 Euro zahlen - mit einer Beteiligung beim Weiterverkauf. Zeigt diese Klausel beim Ösi-Klub Wirkung?
Denn Hertha hat dabei ein wichtiges Argument. Dank des Torwarttrainers Andreas Menger, der Keeper besser macht, konnte der finanzschwache Klub durch die Verkäufe von Oliver Christensen an den AC Florenz 2023 für 4 Millionen Euro und jetzt Tjark Ernst an Feyenoord Rotterdam für 5 Millionen erhebliche Transfererlöse einstreichen.
Torwart Polster flirtet via Instagram mit Hertha-Fans
Die Kronenzeitung berichtet weiter, dass sich Polster mit Hertha über seinen Arbeitsvertrag längst einig sein soll. Der frühere U21-Nationaltorwart hatte nach dem Saisonende in Österreich angekündigt, dass er ins Ausland wechseln möchte. Und er will nach Berlin.
Ein sicheres Indiz dafür ist auf seinem Instagram-Account zu sehen. Einige Hertha-Fans kommentierten sein Foto mit einem kleinen Hund so: „Bitte komm zu uns!“ Polster drückte reihenweise auf den Gefällt-mir-Button. Er flirtet schon mit den blau-weißen Anhängern. Der Keeper kann es kaum erwarten, bei Hertha zu spielen.
Polster gilt als Kandidat für die Nationalelf
Der Poker läuft auf Hochtouren. Bekommt Hertha den Preis noch gedrückt? Polster gilt in Österreich als der aufstrebende Torwart. Vor vier Jahren gab er sein Debüt in der Ösi-Bundesliga. Seit zwei Jahren ist er Stammkeeper beim Wolfsberger AC. Vergangene Saison hielt er in 30 Liga-Spielen achtmal seinen Kasten sauber.



