5:0 gegen Nürnberg

Endlich! Die Eisbären Berlin lassen es zu Hause wieder krachen

Den letzten klaren Sieg in der MB-Arena am Ostbahnhof hatte es zuvor am 26. Februar mit einem 5:1 gegen Ingolstadt gegeben.

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Die Eisbären um Marcel Noebels haben gegen Nürnberg viel zu feiern – im Oktober traditionell in den pinken Kampf-gegen-Krebs-Trikots.
Die Eisbären um Marcel Noebels haben gegen Nürnberg viel zu feiern – im Oktober traditionell in den pinken Kampf-gegen-Krebs-Trikots.Mathias Renner/City-Press

Zweites Heimspiel der Saison und endlich mal wieder so richtig was zu feiern in der MB-Arena. 14.030 Zuschauer bejubeln ein 5:0 (1:0, 3:0, 1:0) der Eisbären gegen die Nürnberg Ice Tigers. Das tut so gut! Der letzte klare Sieg im Eis-Tempel am Ostbahnhof liegt schon ewig zurück – ein 5:1 gegen Ingolstadt am 26. Februar!

Die Fans sehen nicht nur torhungrige Eisbären, sondern auch den Saison-Dosenöffner für den bisher verhinderten Torjäger vom Dienst. Leo Pföderl trifft zum 1:0 (12.) und zum 2:0 (28.), verbucht beim im Powerplay erzielten 3:0 von Blaine Byron (35.) einen Assist. Vor dem ersten Bully des Tages hatte der Tölzer eine mickrige Vorlage auf seinem Saisonkonto.

Marcel Noebels passt, Leo Pföderl trifft

Dass es bei ihm flutscht, ist auch das Verdienst von Marcel Noebels, der Pföderl beide Tore auflegt. Den vorletzten Pass liefert jeweils Zach Boychuk, der später mit dem 5:0 (58.) noch den Schlusspunkt setzt. Das erste echte Achtungszeichen der Paradereihe!

Das 4:0 (37.) besorgt zwischendurch Tobi Eder, der sich bei Manuel Wiederer bedankt („90 Prozent sind sein Tor“) und auch zufrieden feststellt: „Wir wollten eine Reaktion auf Freitag zeigen. Das ist uns ganz gut gelungen.“

Dienstag geht es um 14 Uhr in Iserlohn weiter

Das 1:4 in Schwenningen hatte dem DEL-Rekordmeister die Laune gehörig verhagelt. Speziell auch Torwart Jake Hildebrand, der bei drei Gegentoren im Schwarzwald nicht sehr glücklich aussah. Trainer Serge Aubin schenkt seiner neuen Nummer eins trotzdem das Vertrauen.

Der Goalie dankt es. Seine größte Tat: In Minute 48 fischt er den Penalty von Charlie Gerard weg. Am Ende steht sein erstes Zu-null-Spiel im EHC-Trikot. Mehr davon gern schon morgen (!) in Iserlohn (14 Uhr).