Wohnen in Berlin wird wieder teurer! Die landeseigenen Wohnungsunternehmen (Degewo, Gesobau, Gewobag, Howoge, Stadt und Land und WBM) haben auf mehr Mieteinnahmen gedrängt. Jetzt wurde der bestehende Mietenstopp zum Jahresende tatsächlich aufgehoben: Auf die Mieter kommen in den nächsten Jahren Erhöhungen zu ...
2,9 Prozent mehr Miete pro Jahr
Dem RBB liegt das Verhandlungsdokument vor – daraus gehen folgende News hervor: Landeseigene Wohnungsunternehmen dürfen die Bestandsmieten in den kommenden drei Jahren um jährlich 2,9 Prozent erhöhen! Davon sind Mieter von rund 350.000 kommunalen Wohnungen in der Hauptstadt betroffen. Damit endet der Mietenstopp, der noch bis Jahresende gilt und wegen der Energiekrise eingeführt worden war.
Die Verhandlungen des Berliner Senats mit den sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen über eine neue Kooperationsvereinbarung sind damit abgeschlossen. Das teilte die Stadtentwicklungsverwaltung bereits am Sonntag mit.

Miete darf 27 Prozent des Haushaltseinkommens nicht übersteigen
Die Neuerung kommt aber mit einer Bedingung! Senat und Unternehmen verhandelten auch über individuelle Obergrenzen, damit die Belastung durch die Nettokaltmiete nicht mehr als einen bestimmten Anteil des verfügbaren Haushaltseinkommens übersteigt: Danach darf die Nettokaltmiete nicht mehr als 27 Prozent des Haushaltseinkommens ausmachen. Bislang lag die Grenze bei 30 Prozent. Betroffene Mieter können dann eine Absenkung der Miete beantragen.


