Was für ein Unglück am Abend in Kreuzberg, und was für ein Happy End! Ein Mann, der aus bisher ungeklärten Umständen in den Landwehrkanal gestürzt war und es nicht mehr allein ans Ufer schaffte, wurde rechtzeitig von Polizei und Feuerwehr gerettet. Doch es vergingen bange Minuten …
Was war passiert? Gegen 22.25 Uhr stürzte aus bisher ungeklärter Ursache ein Mann am Paul-Lincke-Ufer in den Landwehrkanal. Sein Glück: Zeugen hatten das beobachtet. Sie alarmierten daraufhin umgehend die Berliner Feuerwehr zur Kottbusser Brücke. Die genaue Adresse konnten sie zu diesem Zeitpunkt nicht nennen.
Polizei sichert Mann nach Sturz in Landwehrkanal mit Rettungsring
Doch statt der Feuerwehr rückte zunächst die Polizei an – oder war zumindest schneller am Einsatzort. Die Beamten konnten den Mann dann auch schnell, rund 80 Meter von der Kottbusser Brücke entfernt, im Wasser sichten. Sie eilten sofort an die Unfallstelle.
Erste Maßnahme: Ein zugeworfener Rettungsring ließ den Mann nicht untergehen. Mit vereinten Kräften versuchten nun einige Polizisten, den Mann an Land zu ziehen. Ohne Erfolg. Weil der Mann über Schmerzen klagte, konnte er nicht über die Kaimauer gezogen werden.

Nach Sturz in Landwehrkanal banges Warten auf die Feuerwehr
Es hieß also warten! Bange Minuten vergingen. Beamte, Zeugen und Anwohner konnte nicht mehr tun als darauf hoffen, dass der Mann sich weiterhin am Rettungsring festhalten konnte.
Nach etlichen Minuten traf endlich die Feuerwehr mit einer Leiter ein. Der Mann konnte nun an Land befördert werden, unter lautem Applaus von Anwohnern und „Zuschauern“ der Maßnahme von der Maybachufer-Seite in Neukölln.



