Schon wieder ein Koffer. Schon wieder viel Aufregung. Schon wieder hat die Schusseligkeit mutmaßlich eines Touristen für mächtig Alarm gesorgt. Diesmal wurde die halbe Innenstadt im Westen Berlins rund um die Gedächtniskirche gesperrt. Was war passiert?
An der Budapester Straße in Höhe Breitscheidplatz hatten besorgte Passanten gegen 22.30 Uhr einen herrenloser Koffer bemerkt und der Polizei gemeldet. In unmittelbarer Nähe des Europacenters war das Gepäckstück abgestellt worden. Nachdem sich auch nach einiger Zeit kein Besitzer auffinden ließ, blieb den Beamten nichts anderes übrig... Sie lösten Alarm aus.

Polizisten alarmierten Sprengstoffexperten
Die Polizei sperrte den Platz weiträumig ab und alarmierte die Sprengstoffexperten. Die Entschärfer der Berliner Polizei waren schnell da - und machten sich an die Arbeit. Erst gegen 1 Uhr nachts konnten sie Entwarnung geben. Der Rollkoffer war voll mit harmlosen Inhalt. Keine Bombe, dafür viel Aufwand und Kosten.

Piepender Koffer: Zug geräumt!
Erst vor wenigen Tagen musste die Bundespolizei wegen eines piependen herrenlosen Koffers einen Zug mit knapp 200 Fahrgästen räumen. Der Koffer befand sich am Dienstag in einem ICE von Berlin nach Köln, wie die Polizei mitteilte. Der Dauerton, der wie ein Wecker klang, hatte Reisende genervt. Sie hatten den Koffer aus der Gepäckablage genommen und in einen anderen Waggon gestellt.
Der Zugchef hatte den Eigentümer des Koffers per Durchsage ausgerufen, es meldete sich jedoch niemand. Polizeiliche Recherchen und Videoauswertungen im Start- und Endbahnhof des Zuges brachten auch kein Ergebnis.




