Beim Wohnungsriesen Vonovia knallen dieser Tage mal wieder die Sektkorken. Deutschlands größter Wohnungskonzern vermeldet höhere Einnahmen und hebt sogar das Jahresziel an. Der Grund dafür liegt unter anderem in höheren Einnahmen durch Mieten - auch in Berlin.
Vonovia feiert Top-Zahlen dank hoher Mieten
„Wir können mit der bisherigen Unternehmensentwicklung in diesem Jahr zufrieden sein“, sagte Vonovia-Chef Rolf Buch bei der Vorlage der Neunmonatszahlen am Donnerstag in Bochum. Neben den höheren Mieteinnahmen profitiere der Day-Konzern auch von Wohnungsverkäufen und Dienstleistungen rund um seine Immobilien, heißt es.
Das operative Ergebnis soll 2021 jetzt auf 1,52 bis 1,54 Milliarden Euro steigen, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Zuvor hatte der Immobilienkonzern eine Bandbreite von 1,465 bis 1,515 Milliarden Euro im Visier. In der Prognose sei die Deutsche Wohnen noch nicht berücksichtigt, hieß es. Im vergangenen Jahr war der operative Gewinn im Jahresvergleich um elf Prozent auf 1,35 Milliarden Euro gestiegen.
Vonovia legt Modernisierung teilweise auf Mieter um
Vor allem modernisierte Wohnungen trugen zum Gewinnzuwachs bei. Denn der Dax-Konzern konnte die Kosten für energetische Sanierungen wie etwa Wärmedämmung sowie Austausch alter Heizungsanlagen und Fenster können die Konzerne teilweise auf die Miete umlegen. Die Kosten der sogenannten Modernisierungsumlage liegen laut Vonovia aktuell bei 1,21 Euro pro Quadratmeter. Der Umsatz kletterte um knapp zehn Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro.
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