Das Hochsommer 2023 verabschiedet sich - mit einem mächtigen Knall! Am Donnerstagmorgen sind in NRW und Rheinland-Pfalz bereits die ersten Schauer angekommen. Sogar Frühgewitter wurden örtlich beobachten. Das kann den ganzen Tag hier und da so weitergehen, aber erst in der Nacht und am Freitag drohen von Westen Unwetter. Gewitter, Sturmböen und Hagel, alles ist dann möglich.
Heute wird es zunächst aber vor allem im Südwesten noch mal sehr heiß, Bis zu 36 Grad sind dort möglich. Auch im Osten und Südosten Deutschlands steigen die Temperaturen zum Teil noch mal über 30 Grad. Nur in NRW sind schon tagsüber viele Schauer unterwegs.
Nachts kommt es dann zu uns - das Luftgemisch mit Unwetter-Potenzial. Speziell auf einer Linie zwischen Nordsee und Schwarzwald kann es dann „ordentlich zur Sache gehen. Mit Starkregen. Mit Sturmböen. Mit Hagel.“, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

„Das Unwetter-Potenzial ist dann richtig hoch“
Am Freitag wird es ein letztes Mal richtig drückend heiß. Mittendrin zum Teil heftige Schauer und Gewitter, die von Westen nach Osten durch Deutschland ziehen. Am Abend kommen sie in der Region Berlin-Brandenburg an. „Das Unwetter-Potenzial ist dann richtig hoch“, warnt Jung.
Erst zum Samstag beruhigt sich die Wetterlage wieder. Die Temperaturen sind mit 20 bis 26 Grad bereits deutlich niedriger, ehe die Höchstwerte komplett in den Keller abstürzen. An einigen Stellen wird es ab Anfang nächster Woche kaum mehr 20 Grad geben, im Süden noch nicht mal 15 Grad. Dort fällt Dauerregen.
Montag und Dienstag wechseln sich Schauer und Sonne ab. Es bleibt mit Höchsttemperaturen zwischen 15 und 22 Grad deutlich frischer. Die Hitze kehrt auch bis Anfang September nicht mehr nach Deutschland zurück. Dafür fällt immer wieder Regen.
Mit dem Rumms verabschiedet sich auch die drückende Schwüle, die für viele Menschen zur gesundheitlichen Belastung geworden ist. Die Gewitter bringen endlich Erleichterung.
Die Vorhersage für Berlin und Brandenburg
Wolken und hohe Temperaturen erwarten die Menschen in Berlin und Brandenburg am Donnerstag. Der Tag startet zunächst wechselnd bewölkt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Tagsüber lockert es zeitweise auf und es treten heitere Abschnitte auf. Dabei bleibt es überwiegend trocken – bei Höchstwerten zwischen 27 und 31 Grad.
In der Nacht zum Freitag verdichten sich laut der Vorhersage die Wolken. Gebietsweise kommt es zu schauerartigem Regen, Gewitter sind möglich, aber nicht wahrscheinlich. Die Temperaturen fallen auf Werte zwischen 16 und 20 Grad.

