Seit mehreren Monaten wird um einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket gerungen, eine Einigung scheint näher zu kommen. Am Mittag vermeldete der RBB, dass es endlich einen Nachfolger für das heißgeliebte Nahverkehrsticket geben soll. 29 Euro werde es kosten und für die Tarifbereiche AB gelten, hieß es. Doch es dauerte nur wenige Minuten und es kam das Dementi!
Also in der Senatssitzung, in der ich sitze, wurde das nicht beschlossen. Die Meldung ist falsch! https://t.co/zJ8ba4iFg3
— Bettina Jarasch (@Bettina_Jarasch) September 13, 2022
Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) war gar nicht erfreut über die Meldung. „Also in der Senatssitzung, in der ich sitze, wurde das nicht beschlossen“, schrieb die Grünen-Politikerin auf Twitter. „Die Meldung ist falsch!“
Immerhin teilt Verkehrssenats-Sprecher Jan Thomsen mit, dass man in„ intensiven Abstimmungen“ mit dem Land Brandenburg und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) stehe. Berlin wolle eine Übergangslösung und einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket. „Wir hätten gern Brandenburg dabei“, so Thomsen
Lösung für 29-Euro-Ticket für Berlin notfalls ohne Brandenburg
Aus Senatskreisen heißt es, dass man jedoch notfalls das Ticket auch ohne Brandenburg durchsetzen wolle. Zudem habe man sich zwar noch nicht abschließend geeinigt, aber eine Einigung stehe nahe.
Wie ein Insider berichtet, solle es ein 29-Euro-Ticket für den Tarifbereich AB geben. Dafür benötige man aber die Zustimmung des VBB, in dem neben Berlin auch das Land Brandenburg und die Brandenburger Landkreise sitzen. Man sei jedoch zuversichtlich, dass es zumindest kein Veto des VBB gegen das 29-Euro-Ticket für Berlin gebe.


