Wenn der 1. FC Union am Sonnabend (18.30 Uhr) beim Karlsruher SC um den Einzug in die zweite Pokalrunde kämpft, wird es für Grischa Prömel eine Reise in die Vergangenheit. Dort, in der Baustelle Wildparkstadion, kickte der Mittelfeldspieler vom Sommer 2015 bis zum Sommer 2017. Kam nach dem knapp verpassten Aufstieg in Liga eins und ging, als der Verein in die Dritte Liga abstieg. 44 Zweitligaspiele hat er für Karlsruhe absolviert, zwei Tore erzielt. Die Reise in die Vergangenheit wird dennoch eine Reise ins Ungewisse. „Da war ein großer Wandel, es hat sich viel getan, viele neue Spieler sind gekommen“, sagt Prömel.
Viel ist nicht mehr übrig. Der ganze Verein, eine Baustelle: Insolvenz im Frühjahr grad so verhindert, den Klassenerhalt am letzten Spieltag der vergangenen Saison geschafft. Dazu die Mannschaft so sehr umgebaut, dass aus Prömels Zeit nur noch ein Spieler im Kader steht. „Aber drumherum gibt es im Verein noch Funktionäre und so, wo ich mich schon freue, dort mal wieder vorbeizuschauen“, so der Mittelfeldspieler.
