Der Tag nach dem Klassenerhalt begann mit Arbeit für Oliver Ruhnert. Viel Arbeit! Wobei der Manager der Eisernen keine neuen Personalien verkünden konnte. Auch wenn es ihm manche zugetraut hätten. Denn die Planungssicherheit, die man eigentlich gewonnen zu haben glaubt, ist in diesen Corona-Zeiten schwer zu unterfüttern. Bislang kann keiner seriös sagen, mit wie viel weniger Geld Ruhnert auskommen muss, wie lange die Zeit der Mindereinnahmen noch dauert und wie stark die Fernsehgelder schrumpfen.
Eins aber ist für ihn Fakt. Der Kader der Eisernen, der bis zu dieser Saison 32 Akteure umfasste, soll gesundgeschrumpft werden. Zwei Abgänge stehen mit Rafal Gikiewicz und Sebastian Polter ja fest. Nummer 3 eigentlich auch schon, wenn kein mittleres Wunder passiert. Das einjährige Gastspiel von Innenverteidiger Keven Schlotterbeck neigt sich dem Ende zu. "Er geht mit einem lachend und einem weinenden Auge", meinte Ruhnert.
