Leonardo Bonucci (36) startet beim 1. FC Union sein Projekt Zukunft. Angekommen ist die Verteidiger-Legende längst im Team der Eisernen, am Samstag in Wolfsburg (15.30 Uhr) soll der nächste Schritt folgen – seine ersten Spielminuten für die Köpenicker. Und wer weiß, vielleicht lässt Trainer Urs Fischer ihn ja sogar von Beginn an ran.
Aber bevor Bonucci beim 1. FC Union so richtig durchstartet, will er mit der Vergangenheit aufräumen und hat rechtliche Schritte gegen seinen ehemaligen Verein Juventus Turin eingeleitet. Italiens Rekordmeister hatte den Europameister von 2021 vor seinem Wechsel nach Berlin trotz eines laufenden Vertrags aus dem Kader gestrichen und vom Trainingsgelände verbannt.
Bonucci will möglichen Schadensersatz spenden
Bonucci ist davon überzeugt – Wechsel zu Union hin oder her –, dass das seiner beruflicher Perspektive und auch seinem Image geschadet hat. Deshalb fordert er nun Schadensersatz.
Nach seiner Ausbootung bei Juve sei Bonucci nicht mehr erlaubt worden, mit dem Rest der Mannschaft zu trainieren. Deshalb verklage er seinen Ex-Klub aus „Prinzip“. Sollte er eine Entschädigung erhalten, werde er den Betrag zu Wohltätigkeitszwecken spenden.


