Der Wahnsinn hat einen Namen. Er lautet Union. Fünf Buchstaben nur. Aber jeder für sich ein Gedicht!
Erstmals RB Leipzig bezwungen in der Bundesliga, einen Rückstand gedreht und Rang sieben am Ende verteidigt. Bockstark! Super!! Einfach nur geil!!!
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Natürlich müssen einige Unionfans jetzt ganz tapfer sein. Denn die Zeit ist nun gekommen, sich zu verabschieden. Von einem Klassiker des eisernen Liedguts. „Irgendwann, irgendwann einmal, spielt Union auch international“ heißt es in einem beliebten, zur Melodie von Simon und Garfunkels „Mrs. Robinson“ gesungenen Union-Lied. Nicht irgendwann einmal, sondern jetzt! Also ab in die Mottenkiste damit.
𝗨𝗻𝗶𝗼𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹 ❤️🤍#fcunion pic.twitter.com/KcvwQUE3iB
— 1. FC Union Berlin (@fcunion) May 22, 2021
Natürlich sind es vorerst nur zwei internationale Spiele. Die Playoffs zur neuen Conference League nämlich. Aber für die Gruppenphase kann sich keiner direkt qualifizieren durch die nationalen Meisterschaften, da muss jeder durch dieses Nadelöhr der Qualifikation.
Wie von Hitchcock inszeniert
Natürlich wurde hinterher groß auf dem Parkplatz vor dem Eingang zur Haupttribüne gefeiert. Im Stadion eher verhaltener, aber mit schmucken T-Shirts mit der Aufschrift „Irgenwann ist jetzt“. Tausende Unioner bierselig und glücklich. Ein grandiose Saison hat ein würdiges und dramatisches Ende gefunden, wie es sich Altmeister Alfred Hitchcock nicht besser hätte als Drehbuch ausdenken können. Wahnsinn!
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