Vor dem Hungaro-Ring ist nach dem Spielberg-Crash. Sonntag will Ex-Weltmeister Sebastian Vettel mit seinem Ferrari-Chaos-Rennstall beim Großen Preis von Ungarn in der Formel 1 wieder Gas geben. Bei Spekulationen über seine Zukunft tritt er weiter auf der Bremse.
Nach der Saison setzt der italienische Rennstall Vettel vor die Tür, doch ein anderes Tor ist ganz weit offen. Beim neuen Aston-Martin-Team (Nachfolger von Racing Point) könnte er einsteigen. Doch Vettel hält sich bedeckt: „Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden. Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich.“ Ein Dementi hört sich anders an.
Aston Martin, das klingt nach Abenteuer. Schließlich ist es die Marke, mit der Kinoheld James Bond immer fährt. Hinter dem neuen Rennstall steckt der milliardenschwere Unternehmer Lawrence Stroll aus Kanada, dessen Sohn Lance für das Racing-Point-Team fährt. Stroll Senior will nicht kleckern, sondern klotzen und vielleicht sogar Ferrari im Rennzirkus überholen.
Für Vettel wäre es eine gute Chance. Sein Motto: „Ich will in der Formel 1 weiterhin etwas erreichen, nicht bloß teilnehmen oder noch ein bisschen Geld abgreifen. Ich habe noch etwas zu beweisen, vor allem mir selbst.“
