Das Formel-1-Debüt von Mick Schumacher (21) wird konkreter. Nach dem KURIER-Bericht über ein Freitagstraining im Ferrari-Kundenauto Alfa Romeo vor dem Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring (11. Oktober) glühten bei Streckenbossen und Schumi-Fans die Drähte. „Das wäre natürlich eine sehr emotionale Geschichte, wenn Mick Schumacher auf dem Nürburgring sein Formel-1-Debüt geben würde“, sagt Ring-Geschäftsführer Mirco Markfort (42). Er hofft, dann auch mehr als die 2500 zur DTM zugelassenen Zuschauer auf den Tribünen begrüßen zu dürfen.
Auch Schumi-Oberfan Reiner Ferling (68) freut sich: „Wenn wir vom Kerpener Fanclub an Karten kommen würden, wäre wir natürlich dabei, um Mick wie gewohnt zu unterstützen.“
Ein Schumacher-Debüt beim Formel-1-Comeback des Nürburgrings, dessen Bosse seit dem letzten Rennen 2013 (Sieger Sebastian Vettel) aus finanziellen Gründen auf einen Grand Prix verzichteten, wäre eine Riesen-Geschichte. Vater Michael feierte auf dem Grand-Prix-Kurs fünf Siege (1995, 2000, 2001, 2004, 2006). Nach seinem ersten Rücktritt wurde 2007 mit dem Schumacher-S erstmals ein Streckenabschnitt nach einem Fahrer benannt.
