Zehn Jahre lang spielte Jennifer Aniston die Rolle der Rachel Green in der Kultserie „Friends“. Bald steht sie wieder als Teil der New Yorker Clique vor der Kamera. Den coronabedingt verschobenen Drehstart, kann sie kaum erwarten. Dabei hatte die Schauspielerin eigentlich große Angst, dass es ihr nie gelingen würde, die Rolle loszuwerden.
Dem „Hollywood Reporter“ verriet sie, dass sie befürchtete, sie könne nur „das Mädchen aus der New Yorker Wohnung mit den lila Wänden“ sein, dass sie von 1994 bis 2004 verkörperte. „Also habe ich mit mir selbst gekämpft und damit, wer ich in dieser Branche bis dahin war. Es ging ständig darum, zu beiweisen, dass ich mehr als diese Person war.“

Ihre erste Rolle nach dem Ende der Serie, in dem Film „The Good Girl“, habe sie dann auch angenommen, um zu beweisen, dass sie mehr sein könne als der „Friends“-Charakter. „Also habe ich es fast für mich selbst getan, nur um zu sehen, ob ich etwas anderes als das tun kann.“
Da sich Aniston inzwischen selbst bewiesen hat, mehr als Rachel zu sein, freut sie sich riesig darauf, endlich mal wieder mit den alten „Friends“-Kollegen zu drehen. Wie genau ihre Rolle da aussieht, weiß sie offenbar aber selbst noch nicht, sagte sie in einem Videochat, in dem sie zusammen mit Lisa Kudrow (spielte die Phoebe) zugeschaltet war. Es solle kein Drehbuch geben, sagte Aniston. „Lisa wird nicht Phoebe sein und ich nicht Rachel. Wobei, ein bisschen schon. Wir alle haben Fragmente von ihnen...“

Die Vorfreude ist so groß, dass sich Aniston in der Corona-Quarantäne zusammen mit Courtney Cox (spielte Monica) stundenlang zusammen Outtakes angesehen haben. „Wir haben uns dabei totgelacht. Wir haben uns daran erinnert, wer Schuld hatte, dass die Szenen schief gingen.“
