Es funkelt mal wieder in der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ und Schmuckexpertin Wendela Horz heizt dem „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter gleich mal so richtig ein: „Ich werde dich überraschen!“ Also drückt der richtig auf die Tube, er möchte schnell überrascht werden.
Es geht um Geschmeide von Verkäuferin Christine aus Potsdam: Das hat es in sich, wie auch Expertin Wendela konstatiert. Sie ist beeindruckt von der Kreativität des Goldschmiedes, der hier eine Art Baukasten aus Gold und Saphiren geschaffen hat. Man kann so ziemlich alle Stücke zerlegen und wieder zusammensetzen und so immer wieder neue Schmuck-Varianten selbst zusammenbauen – krasses Zeug! Die „Bares für Rares“-Expertin ist schon ein wenig begeistert. Wenn da die Händler später mitgehen, könnte sich das für die Verkäuferin richtig lohnen.
2000 bis 2500 Euro hätte sie gern für den Schuck ihrer verstorbenen Mutter. Da der Zustand super ist, schätzt Expertin Wendela das ganze glitzernde Konvolut auf 2400 bis 2600 Euro.

Was ist nur mit den Männern im „Bares für Rares“-Händlerraum los?
„Bares für Rares“-Händlerin Susanne Steiger ist schon mal sehr angetan, aber das Startgebot kommt von ihrem Kollegen Julian Schmitz-Avila. Der mag aber nur den Materialwert zahlen – 2000 Euro, da ihm die Gestaltung nicht so gefällt. So ein Statement hätte man in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Zum Glück ist noch Susanne da, steigert auf 2200 Euro. Danach das große Schweigen aller anderen männlichen Händler – kein Interesse, Kopfschütteln, rumdrucksen – kaum zu glauben.
Verkäuferin Christine bemüht sich redlich, um ihren Schmuck anzupreisen. Nichts passiert! Bis Susanne Steiger noch mal nach dem Wunschpreis fragt – und zur Freude der Verkäuferin trifft man sich schließlich bei 2400 Euro. Faires Geschäft unter Frauen und am Ende doch noch alles gut, obwohl sich die Herren Händler heute ein wenig verweigerten ...


