Was hat sich tatsächlich bei den berüchtigten After-Show-Partys der Band Rammstein abgespielt? Die öffentlich gewordenen Aussagen von jungen Frauen sind schockierend, aber sind die Vorgänge möglicherweise auch strafrechtlich relevant? Das ermittelt derzeit die Berliner Staatsanwaltschaft.
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Tätig geworden ist die Anklagebehörde, nachdem ihr zwei Strafanzeigen zugingen: Darin geht es um mögliche Sexualdelikte sowie die Abgabe von Betäubungsmitteln. Mehrere junge Frauen, die offenbar zu After-Show-Partys eingeladen waren, berichten von Alkoholexzessen, allerdings auch von Erinnerungslücken, und mutmaßen, sogenannte K.o.-Tropfen seien im Spiel gewesen.
Rammstein-Affäre: Betroffene hatten gegen „Casting-Direktorin“ Alena Makeeva schwere Vorwürfe erhoben
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Die Anzeigen, denen die Berliner Staatsanwaltschaft nachgeht, wurden allerdings nicht von mutmaßlich Betroffenen gestellt, sondern von sogenannten Dritten, also Unbeteiligten, die mit ihren Vorwürfen auf die öffentlich gewordenen Aussagen der jungen Frauen reagieren, so das Instagram-Video von Kayla Shyx, die unter anderem die selbsternannte „Casting-Direktorin“ und Rammstein-Vertraute Alena Makeeva verantwortlich macht für die Rekrutierung von jungen Frauen für die mutmaßliche sexuelle Belustigung von Rammstein-Sänger Till Lindemann.



