Jetzt darf Jonas Nay (30) erneut spionieren. Der Berliner Star ist ab sofort wieder in seiner Paraderolle als Stasi-Spion Martin Rauch zu sehen. Im Staffel-Finale „Deutschland 89“, das beim Streamingdienst Amazon-Prime immer freitags läuft.
Alles hat ein Ende, auch die deutsch-deutsche Agentenerzählung, die mit „Deutschland 83“ vor fünf Jahren bei RTL begann. Trotz internationalem Erfolg kam damals die Serie mit Nay in der Hauptrolle kaum beim Publikum an. Das änderte sich, als Amazon die Fortsetzung „Deutschland 86“ zeigte. Kein Wunder, dass Serien-Fans nun seit Langem der dritten Staffel entgegenfiebern.
„Deutschland‘89“ schrieb wieder das deutsch-amerikanische Autoren-Paar Anna und Jörg Winger. Sie lassen ihre Serien-Trilogie mit den Geschehnissen vor und nach dem Fall der Berliner Mauer enden. Und Hauptdarsteller Nay wird als Agent mitverantwortlich für die Ereignisse, die Weltgeschichte schrieben.
Dabei hat die Stasi ihren Top-Spion kaltgestellt. Als alleinerziehender Vater und Angestellter der DDR-Computerfirma Robotron fristet dieser nun sein Dasein im DDR-Alltag. Doch seine alten Dienstherren aktivieren ihn erneut. Agent Rauch („Deckname Kolibri“) soll verhindern, das Staatschef Egon Krenz Reisefreiheiten für die DDR-Bürger beschließt. Dabei wird er wieder zum Spielball der Geheimdienste in Ost und West.

Bekanntlich kommt es zu der legendären Pressekonferenz am 9. November 1989, bei der Politbüro-Mitglied Günter Schabowski konfus die neue Reisefreiheit verkündet. Kurz darauf stürmen die Menschen über die Grenze an der Bornholmer Straße.
Die DDR geht unter. Aber was wird aus den Stasi-Spionen wie Rauch? Auch das zeigt „Deutschland 89“ in den acht Folgen, in denen neben Nay auch wieder Sylvester Groth, Maria Schrader, Fritzi Haberlandt, Florence Kasumba und Anke Engelke zu sehen sind.
