Anfang der 90er-Jahre flog der Bluff auf und der Mega-Hype um die Band Milli Vanilli mit ihren beiden Vorturnern Fab Morvan und Rob Pilatus wurde zu einem handfesten Skandal. Es kam raus, dass das Popduo, produziert von Frank Farian, überhaupt nicht selbst gesungen haben, sondern nur Playback unterwegs waren. Eine Stimme dahinter war John Davis.
Jetzt ist der Sänger im Alter von 66 Jahren gestorben - an den Folgen einer Corona-Erkrankung.
Besonders tragisch: Der beliebte Musiker trat selbst in einer Nürnberger Klinik auf, um sich bei dem Personal für ihren harten Einsatz während der Corona-Pandemie zu bedanken. Er begeisterte bei seinem Auftritt unter anderem mit „Silent Night“ und „Halleluja“.
John Davis blieb in Kontakt mit Fab Morvan von Milli Vanilli
Nur wenige Monate später erkrankte John Davis selbst an Corona. Doch er konnte nicht gerettet werden. Wie seine Tochter Jasmin traurig auf Facebook mitteilte, starb der Musiker am Pfingstmontag. Jasmin schrieb: „Er hat viele Menschen glücklich gemacht, mit seinem Lachen, seinem Lächeln, seinem glücklichen Wesen und besonders mit seiner Musik.“
